Wettkampfkalender
Nachfolgend findest du die Events, die ein paar der TRIGERS bereits gebucht haben, sowie unsere weiteren für 2025 geplanten Events. Zur Auswahl stehen noch weitere Events, wie beispielsweise das Rad-Event Rund um Köln oder die Triathlon-Veranstaltungen in Bocholt, Münster oder Hückeswagen.


Wettkampfimpressionen
Hier findest du Einblicke in unsere bereits absolvierten Wettkämpfe und Events, sowie die noch geplanten Veranstaltungen.
Erfolgreicher Start ins neue Laufjahr für Silke bei der Großen 14. Winterlaufserie in Hilden
26. Februar 2026
Mit der Teilnahme an der große Winterlaufserie in Hilden startete Silke gleich zu Beginn ins neue Sportjahr 2026.
Als erste TRIGERIN stellte sie sich der traditionsreichen Winterserie, die Jahr für Jahr zahlreiche Läuferinnen und Läufer nach Hilden lockt.
Die Winterlaufserie gilt als idealer Formtest zum Jahresauftakt: Drei aufeinanderfolgende Rennen über 10 km, 15 km und den abschließenden Halbmarathon bieten eine perfekte Mischung aus Aufbau, Standortbestimmung und Motivation, um früh im Jahr Wettkampfhärte zu entwickeln. Der einzige Haken – typisch Winter – sind die teils frostigen Bedingungen, vor allem beim ersten Lauf im Januar.
Gelaufen wird auf einer abwechslungsreichen Runde durch den Hildener Stadtwald. Die rund 5 Kilometer lange Strecke verlangt je nach Distanz mehrere Runden und überzeugt mit wechselnden Untergründen, leichten Höhenprofilen und einer angenehmen Waldatmosphäre – sportlich anspruchsvoll, aber nie monoton.
Den Auftakt über 10 Kilometer meisterte Silke bei winterlichen Temperaturen souverän und finishte in knapp unter einer Stunde. Zwei Wochen später zeigte sie beim 15-km-Lauf, diesmal bei deutlich milderen Bedingungen, eine stabile Leistung und blieb mit unter 1:30 Stunden.
Der Halbmarathon stellte dann jedoch die größte Herausforderung der Serie dar. Bereits nach rund 7 Kilometern war zu spüren, dass die Beine nicht mehr ganz so frisch waren. Bei regnerischem Wetter hieß es: Zähne zusammenbeißen, Tempo anpassen und durchhalten. Mit viel Willenskraft brachte Silke den Lauf dennoch ins Ziel und finishte den Halbmarathon in 2:20 Stunden.
Am Ende zahlte sich die Konstanz aus: Mit einer Gesamtzeit von 4:49:46 Stunden belegte Silke einen starken 7. Platz in ihrer Altersklasse und kann auf einen gelungenen, kämpferischen Start ins neue Wettkampfjahr zurückblicken.
Ein früher Formtest mit wertvollen Erkenntnissen – und eine solide Basis für alles, was 2026 noch kommt. 💪🏃♀️
TRIGERS starten sportlich ins Jahr 2026 – Auftakt beim Neujahrslauf in Köln
11. Januar 2026
Endlich geht es wieder los!
Nach der ersten kompletten TRIGERS-Saison 2025 haben alle Athletinnen und Athleten die wohlverdienten Feiertage genutzt – für mehr oder weniger Sportpause und zum Auffüllen der berühmten Kohlenhydratspeicher.
Mit frischer Motivation und großen Zielen startet das Team nun ins Sportjahr 2026.
Der Wettkampfkalender ist dabei prall gefüllt:
Mehrere Ironman-Rennen stehen an, u.a. auf Mallorca, in Berlin/Erkner und in Belgien.
Erstmals sind die TRIGERS auch bei der Challenge-Serie aktiv. Dazu kommen Starts beim Radklassiker Rund um Köln, Auftritte bei den Triathlon-Hotspots Hamburg und Frankfurt, diverse Winterlaufserien, Marathons,
sowie sogar ein 6-Stundenlauf. Ein Jahr voller Highlights liegt vor uns.
Auftakt beim Leonardi Hotel Neujahrslauf in Köln
Den sportlichen Startschuss für dieses ereignisreiche Jahr setzten Marita und Volker beim Leonardi Hotel Neujahrslauf in Köln. Die traditionsreiche Laufveranstaltung lockt jedes Jahr zahlreiche Laufbegeisterte an und bietet verschiedene Wettbewerbsformate auf einem flachen Rundkurs – darunter auch den beliebten 90-Minutenlauf, bei dem es darum geht, innerhalb der Zeit möglichst viele Runden zu absolvieren.
Bei eisigen Minustemperaturen, dafür aber strahlend blauem Himmel und einer für Köln eher ungewohnten,
nahezu märchenhaften Schneelandschaft gingen beide an den Start.
Trotz der winterlichen Bedingungen war die Stimmung hervorragend – echtes Neujahrslauf-Feeling eben.
Gemeinsam ins Ziel – der Spaß im Fokus
Ehren- und Ehemann, wie Volker nun einmal ist, absolvierte er exakt die gleiche Distanz wie seine Frau: 12 Kilometer.
Im Ziel wartete er bereits freudig mit warmer Brühe und erfrischenden Getränken.
Für beide stand ganz klar der Spaß und der entspannte Einstieg ins neue Wettkampfjahr im Vordergrund – und genau das war ihnen auch anzusehen: sichtbar happy mit dem ersten Rennen 2026.
TRIGERS: Bereit für ein spannendes Jahr
Der Auftakt ist gelungen – die TRIGERS sind wieder voll dabei! Wir freuen uns auf neue Gesichter, viele gemeinsame Trainingseinheiten, jede Menge Freude am Sport und natürlich auf zahlreiche spannende Wettkämpfe im Laufe des Jahres.
Auf ein starkes, sportliches und erfolgreiches Jahr 2026!
Felix beim Westenergie Marathon Essen – Premiere mit Ansage!
12. Oktober 2025
Am 12. Oktober 2025 stand für Felix ein ganz besonderes Debüt an: sein erster Marathon überhaupt – und das völlig spontan! Nach dem erfolgreichen Ironman 70.3 in Duisburg war die Form noch frisch, also hieß es: warum nicht noch ein Marathon.
Bei perfekten Laufbedingungen um 12 Grad ging es auf die Strecke rund um den Baldeneysee. Zwei Runden, flach, schnell – ideal für ein Marathon-Debüt. Felix startete (für seine Verhältnisse) recht entspannt ins Rennen, fand schnell in seinen Rhythmus und konnte das berühmte Runner’s High bis Kilometer 26 voll genießen.
Doch wie es sich für einen Marathon gehört, kam ab Kilometer 32 die echte Prüfung: Kopf gegen Körper. Die letzten zehn Kilometer wurden zur mentalen Challenge – eine Erfahrung, die wohl jeder Marathonläufer kennt. Doch Felix biss sich durch, angetrieben vom Ziel, unter 3:20 Stunden zu bleiben.
Mit einer netto Zeit von 3:19:46 Stunden überquerte er schließlich überglücklich die Ziellinie – ganze zehn Minuten schneller als geplant! Ein starker Einstand in die 42,195 km-Welt.
Ob es bei diesem einen Marathon bleibt? Wir werden sehen – aber eins ist klar: der Anfang macht Lust auf mehr!
Zwei neue Bestzeiten beim Köln Halbmarathon – „Der Dom ist das Ziel!“
5. Oktober 2025
Am vergangenen Sonntag stand Köln wieder ganz im Zeichen des Laufsports: Beim Generali Köln Marathon 2025 gingen rund 16.000 Läuferinnen und Läufer auf die Halbmarathonstrecke durch die rheinische Metropole. Für Jan und Sascha bedeutete das: Frühes Aufstehen, Adrenalin pur – und am Ende zwei neue persönliche Bestzeiten!
Kölsche Stimmung und ehrgeizige Ziele
Bereits vor einem Jahr hatten sich beide für das Kölner Laufevent angemeldet. Nach einer langen Triathlonsaison war zwar keine gezielte Halbmarathon-Vorbereitung mehr möglich, die Vorfreude auf die kölsche Stimmung und die berühmte Ziellinie am Dom war jedoch riesig.
Für Sascha fiel der Startschuss im ersten Block um 8:30 Uhr, Jan folgte eine halbe Stunde später. Die Wetterprognose mit Regen und Wind dämpfte zunächst die Erwartungen – doch die Ziele waren klar definiert:
• Jan wollte erstmals die magische 2-Stunden-Marke knacken,
• Sascha peilte eine Zeit unter 1:30 Stunden an.
Zwischen Ferrari-Boxenstopp und Rheinpanorama
Der Start verlief für beide zunächst etwas zäh. Wer bei über 16.000 Teilnehmenden zu spät in den Startblock geht, muss sich die ersten Kilometer eben „freilaufen“. Nach rund 3 bis 4 Kilometern fanden beide ihr Tempo – und dann lief’s.
Eine kleine Schrecksekunde gab es bei Jan: Alles lief gut – bis auch die Blase mitlief. Ein kurzer Boxenstopp von gerade einmal 20 Sekunden, der jedem Formel-1-Team Ehre gemacht hätte, und weiter ging’s.
Das Wetter zeigte sich im weiteren Verlauf von seiner gnädigen Seite: Ein kurzer Regenschauer sorgte eher für Erfrischung, und der Wind blieb moderat. So konnten beide die zweite Hälfte des Rennens sogar schneller als die erste absolvieren.
Zieleinlauf am Kölner Dom
Der Kölner Halbmarathon gilt nicht ohne Grund als einer der stimmungsvollsten Deutschlands. Zehntausende Zuschauer säumten die Straßen, DJs und Bands sorgten für Gänsehautfeeling entlang der gesamten Strecke. Der Zieleinlauf auf dem roten Teppich direkt vor dem Kölner Dom war der perfekte Abschluss eines gelungenen Lauftags.
Mit einer Zeit von 1:56:14 Stunden erreichte Jan sein Sub-2h-Ziel souverän, Sascha kam mit 1:26:49 Stunden auch schneller als geplant an. Zwei starke Leistungen und gleichzeitig zwei neue PBs, die im Ziel selbstverständlich mit einem frischen Kölsch gefeiert wurden. 🍻
Köln liefert – wieder einmal!
Trotz des durchwachsenen Wetters zeigte Köln einmal mehr, warum dieser Lauf Kultstatus genießt. Die Mischung aus Streckenstimmung, Musik, Zuschauerpower und Zielkulisse ist einzigartig.
Jan und Sascha waren sich einig:
„Als Sportler kann man sich nur für diesen unglaublichen Support bedanken – genau das macht den Kölner Halbmarathon aus.“
Sonne, Regen, Sturm und Strand – oder kurz gesagt: Kustmarathon Zeeland 2025
5. Oktober 2025
Nach 2016 und 2017 stand Marcus 2025 erneut am Start des Kustmarathon Zeeland in der niederländischen Region Zeeland. Bereits eine Woche vor dem Marathonwochenende reiste er an, um sich in Ruhe vorzubereiten. Bei fast windstillem Wetter und Temperaturen um die 20 Grad erkundete er die Umgebung mit dem Fahrrad – perfekte Bedingungen, die die Vorfreude auf die anstrengenden, aber abwechslungsreichen 42,195 Kilometer steigen ließen.
Der Veranstalter bezeichnet den Lauf als den schönsten und zugleich schwersten Marathon der Niederlande – und das völlig zu Recht. Die Strecke führt entlang der Deltawerke (dem größten Sturmflutwehr der Welt), über drei Strandabschnitte mit insgesamt 12 Kilometern Länge und immer wieder den Deich hinauf und hinunter, gespickt mit zahlreichen Treppenstufen. Insgesamt kommen dabei knapp 400 Höhenmeter zusammen.
Wetterumschwung vor dem Start
Am Freitag vor dem Marathon änderten sich die Bedingungen schlagartig: Regen und Sturm zogen auf, und auch die Vorhersage für Samstag versprach keine Besserung. Doch pünktlich zum Start verzog sich der Regen – die Sonne kam hervor, nur der Sturm blieb.
Mit Windstärke 7 bis 8, in Böen sogar bis 10, blies den Läuferinnen und Läufern der Wind frontal entgegen. Schon früh war klar: Der Marathon würde auch in diesem Jahr wieder eine besondere Herausforderung werden.
Kampf gegen den Wind
Die ersten 21 Kilometer, inklusive des ersten Strandabschnitts, verliefen für Marcus noch recht gut. Kleine Laufgruppen bildeten sich, um sich gegenseitig im Windschatten zu unterstützen.
Doch auf dem zweiten, acht Kilometer langen Strandabschnitt lösten sich diese Gruppen nach und nach auf. Einige Läufer wurden langsamer, andere wechselten ins Gehen. Spätestens hier ging es für die meisten nicht mehr um Bestzeiten, sondern nur noch darum, das Ziel innerhalb der Cut-Off-Zeit von sechs Stunden zu erreichen.
Nach dem Strand folgte der anspruchsvolle Abschnitt durch die Dünen. Es ging stetig auf und ab, und auf der Deichkrone blies der Wind wieder unbarmherzig ins Gesicht – teilweise so stark, dass es zu Stürzen kam und selbst das Atmen schwerfiel. Auch Marcus musste nun immer häufiger gehen.
Bei Kilometer 30 kam erstmals der Gedanke ans Aufgeben. Doch die vielen Zuschauer entlang der Strecke feuerten unermüdlich an und gaben ihm die nötige Motivation, weiterzumachen.
Die letzten Kilometer
Nach gut fünfeinhalb Stunden erreichte Marcus den letzten Strandabschnitt – und pünktlich dazu setzte erneut Regen ein. Noch einmal ging es eine alte Holztreppe hinunter, dann folgten die letzten Kilometer Richtung Ziel.
Nach fast sechs Stunden war es endlich geschafft: Das Ziel kam in Sicht, die Zuschauer entlang des Zieleinlaufs sorgten für großartige Stimmung und feuerten die Läufer lautstark an.
Am Ende stoppte die Uhr bei 5:50:09. Zeit und Platzierung spielten keine Rolle – entscheidend war das Ankommen. Wie fordernd der Lauf war, zeigt die Statistik: Von 2.580 Startern erreichten nur 1.938 das Ziel.
Fazit
Der Kustmarathon Zeeland 2025 war für Marcus erneut ein unvergessliches Erlebnis. Sonne, Regen, Sturm und Strand – alles war dabei. Und am Ende blieb das großartige Gefühl, nach 42 Kilometern Kampf gegen die Naturgewalten über sich selbst hinausgewachsen zu sein. 🌊💪
TRIGERS meets Berlin – Franziska und Ingo beim Major-Marathon
21. September 2025
Nur zwei Wochen nach dem Ironman 70.3 in Duisburg stand für Franziska und Ingo schon das nächste große Abenteuer an: der BMW Berlin-Marathon – einer der legendären World Marathon Majors.
Die Ausgangslage
- Ingo: Berlin-Erfahrung pur. Bereits mit 17 Jahren absolvierte er hier seinen ersten Marathon, 2023 war er erneut am Start (3:51 h). Für ihn sollte es nun der letzte Marathon überhaupt werden.
- Franziska: Zum ersten Mal in Berlin dabei – mit viel Vorfreude, Respekt und dem klaren Ziel, gemeinsam mit Ingo die 42,195 Kilometer zu laufen.
Die Strategie: Zwei Ziele.
- Gemeinsam ins Ziel kommen ✅
- Unter Ingos Zeit von 2023 bleiben ❌
Das Rennen
Die Stimmung entlang der Strecke? Unbeschreiblich. Berlin präsentierte sich in Bestform: Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßen, überall Musik, Jubel, Gänsehaut pur.
Ingo und Franziska liefen Schulter an Schulter – Kilometer für Kilometer, durch das Brandenburger Tor, vorbei an Berlins Wahrzeichen. Am Ende stoppte die Uhr bei 4:14:30 Stunden. Die anvisierte Zeit wurde zwar deutlich verfehlt, doch das schmälert nicht das Erlebnis:
„Gemeinsam über die Ziellinie zu laufen war ein wundervolles Gefühl – ein ganz besonderes Erlebnis.“
Das Fazit
Berlin 2025 war kein Rennen für Bestzeiten, sondern ein Marathon für die Erinnerungskiste. Gemeinsam finishen – das Ziel, das wirklich zählte, wurde erreicht.
Und die Motivation? Ungebrochen!
- Ingo tauscht die Marathonschuhe gegen den Triathlonanzug und nimmt 2026 gemeinsam mit Franziska den Ironman 70.3 in Angriff.
- Franziska hat „Marathon-Blut geleckt“ – die Tendenz für 2026 zeigt klar Richtung Köln-Marathon.
Ausblick
Berlin hat gezeigt: Manchmal ist Zeit nur eine Zahl. Das echte Erlebnis sind Emotionen, gemeinsame Momente und das Kribbeln beim Zieleinlauf. Die TRIGERS bleiben also weiter auf Kurs – neue Abenteuer warten schon.
Silkes heimlicher Start beim 1. USee Swim in Düsseldorf – starker Auftritt im Unterbacher See
20. September 2025
Am 20. September 2025 fand die Premiere des USee Swim in Düsseldorf statt – einem reinen Freiwasser-Schwimmevent im idyllischen Unterbacher See. Der Veranstalter bot Strecken über 1.000 m, 2.000 m und 4.000 m an. Gestartet und gefinisht wurde im Strandbad Süd, wo Sonne, Musik und beste Stimmung für echtes Spätsommer-Feeling sorgten.
Mit dabei – und das ganz heimlich – war Silke, die ursprünglich beim Swim-&-Run in Köln starten wollte, sich dann aber für das reine Schwimmen entschied. Eine gute Wahl, wie sich zeigen sollte.
Perfekte Bedingungen für das Freiwasserdebüt
Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite: blauer Himmel, Sonne satt und angenehm milde Temperaturen. Das Wasser war mit rund 19 °C erfrischend, aber gut zu bewältigen – beste Voraussetzungen also für ein gelungenes Rennen.
Kleine organisatorische Unklarheiten sorgten vor dem Start für etwas Gesprächsstoff: Welche Boje musste nun genau wie umschwommen werden? Die Streckenführung war grundsätzlich bekannt, doch bei der Lage einzelner Bojen blieb Interpretationsspielraum – Freiwasserklassiker eben. Auch der Start verzögerte sich um rund 15 Minuten, bevor es endlich losging.
Der Einstieg ins Wasser hatte es in sich: Nach der Startmatte wartete eine kleine Stufe – also nichts mit sanftem Reingleiten, sondern gleich ein bewusster Sprung ins kühle Nass. Doch Silke ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen.
Ruhiger Start – starker Rhythmus
Der Start selbst verlief angenehm geordnet. Wenig Gedränge, genug Platz, um in den eigenen Rhythmus zu finden. Auf der 1.000 m-Strecke war lediglich eine Boje nach 500 m gesetzt, was Konzentration und gutes Orientieren verlangte. Immer wieder galt es, den Kurs leicht zu korrigieren, die Boje sauber zu nehmen und den Blick aufs Ziel zu richten.
Ein bisschen Seegras blieb an Armen und Beinen hängen – ein typisches Freiwasser-Accessoire – aber kein Grund zur Klage. Silke blieb fokussiert, zog gleichmäßig ihre Bahnen und genoss die Atmosphäre auf und am Wasser.
Starkes Ergebnis und zufriedenes Fazit
Nach 21:50 Minuten erreichte Silke das Ziel – Platz 8 bei den Frauen gesamt und Platz 1 in ihrer Altersklasse!
Ein beeindruckendes Ergebnis, vor allem, wenn man bedenkt, dass der Start eher spontan und „heimlich“ erfolgt war.
Fazit: Ein rundum gelungener Wettkampf – perfektes Wetter, entspannte Atmosphäre und ein starker Auftritt im Wasser.
Silke hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie auch ohne große Vorbereitung im Freiwasser eine richtig gute Figur macht.
Und wer weiß – vielleicht geht’s beim nächsten Mal über die 2.000 m?
Sonniger Saisonabschluss am Niederrhein – TRIGERS beim Nibelungen-Triathlon in Xanten
7. September 2025
Am 7. September zog es die TRIGERS auch nach Xanten. Dort stand mit dem Nibelungen-Triathlon eines der traditionsreichsten Rennen in NRW auf dem Programm. Zwischen römischem Amphitheater und Xantener Südsee bietet die Veranstaltung perfekte Bedingungen: abwechslungsreiche Strecken, beste Organisation und eine zuschauerfreundliche Atmosphäre.
Während Silke und Volker die Sprintdistanz in Angriff nahmen, startete Sascha auf der Kurzdistanz. Für Silke war es zudem ein ganz besonderer Tag – ihre offizielle Triathlonpremiere.
Silkes Premiere mit Hindernissen – und Happy End
Der Einstieg verlief zunächst chaotisch: „Das Navi lotste uns über einen Damm und dann in eine Sackgasse“, erzählt Silke lachend. Doch rechtzeitig am Start angekommen, lief danach alles rund.
Bei angenehmen Wassertemperaturen meisterte sie das Schwimmen souverän und kam gut aus dem Neoprenanzug. Auf der flachen Radstrecke musste sie zwar einige Plätze abgeben, konnte sich aber beim Lauf wieder fangen. Besonders die bereitgestellten Schwämme zur Abkühlung waren Gold wert bei sommerlicher Sonne.
Nach 1:26 Stunden überquerte sie glücklich die Ziellinie – ein starkes Debüt im Mittelfeld der Gesamtwertung.
Einziger Wermutstropfen: Durch die versetzten Startzeiten kreuzte sie keine Teamkollegen auf der Strecke.
Volker mit starker Steigerung
Für Volker war Xanten der perfekte Saisonabschluss: „Die Motivation war groß, auch wegen der späten Startzeit.“
Das Schwimmen lief dank guter Einteilung und Wasserstart-Anweisung reibungslos, auch wenn er einen kleinen Schlag abbekam. Auf dem Rad kostete der Gegenwind etwas Kraft, doch er hielt sein Tempo konstant. Beim Laufen konnte er nochmal zulegen.
Mit 1:18:20 Stunden war er sogar einige Minuten schneller als im Vorjahr – ein Ergebnis, das ihn zufrieden strahlen ließ. Sein Fazit: „Ein wirklich schönes Event. Nächstes Jahr bin ich gerne wieder dabei – dann zum 40. Jubiläum.“
Sascha kämpft sich trotz Erkältung aufs Podium
Für Sascha bedeutete Xanten ebenfalls das Saisonfinale – und die Rückkehr nach einjähriger Pause. Leider ging er gesundheitlich angeschlagen ins Rennen und musste seine Erwartungen drosseln.
Früh am Morgen startete die Kurzdistanz. Im Wasser störte die tiefstehende Sonne die Orientierung, dennoch schlug er mit 26:25 Minuten eine ordentliche Schwimmzeit an. Auf dem Rad machte sich die Erkältung bemerkbar, sodass er knapp unter seinem gewohnten Schnitt blieb. Beim Laufen versuchte er zunächst seine Pace zu halten, musste aber ab Kilometer 7 Tempo rausnehmen.
Am Ende stand dennoch ein gutes Ergebnis: 2:15:42 Stunden und Platz 3 in der Altersklasse. Ein Podium trotz Handicap – für Sascha ein versöhnlicher Abschluss: „Die Atmosphäre hier ist wie immer top. Schade nur, dass die Startgruppen zwei Stunden auseinanderliegen und man nicht direkt gegen alle Gegner läuft.“
Ausblick: Volles TRIGERS-Programm bis zum Jahresende
Für die TRIGERS war Xanten nicht das letzte Kapitel 2025. In den kommenden Wochen stehen noch weitere Highlights an: der Berlin Marathon, der Köln Halbmarathon, der Röntgenlauf mit voller Teampräsenz – und als krönender Abschluss Marius’ großer Start bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella Anfang November.
Die Devise im Team lautet jetzt: nochmal gemeinsam anpacken und die Saison stark beenden.
TRIGERS goes Ironman 70.3 – Duisburg
7. September 2025
Am 7. September 2025 war es soweit:
Franziska und Felix feierten ihre Mitteldistanz-Premiere beim Ironman 70.3 – nach fast einem Jahr intensiver Vorbereitung. Für beide war es das Triathlon-Highlight der Saison. Und es sollte ein Tag voller Emotionen, Kampfgeist und Gänsehaut werden.
Felix’ Rennen: Sub5 knapp verpasst, aber ein starker Auftritt
Die Entscheidung fiel schon im Oktober 2024 – ein Jahr später stand Felix also top vorbereitet an der Startlinie in Duisburg. Schon am Freitag die Unterlagen geholt, am Samstag Athletenbriefing und Bike-Check-in: Alles wirkte reibungslos organisiert, trotz über 2.300 Starterinnen und Starter. Perfekte äußere Bedingungen machten die Vorfreude komplett.
- Schwimmen: Ruhiges Wasser auf der Regattabahn, 20 °C Wassertemperatur – Felix fand sofort in seinen Rhythmus und stieg nach 35 Minuten aus dem Wasser.
- Wechsel: Der 600-Meter-Barfußlauf im Neo war hart, aber ohne Blessuren überstanden.
- Radfahren: Nach kurzen Problemen beim Einklicken rollte es wie am Schnürchen. Auf der schnellen Strecke spielte Felix seine Stärke aus und wechselte nach 2:26 Stunden zurück in die Laufschuhe. Die Sub5 schien realistisch.
- Atmosphäre: Ob an der Strecke, im Stadion oder unter den Athleten – Gänsehaut pur von Anfang bis Ende.
- Beim Lauf: Bis Kilometer 11 lief alles nach Plan, dann setzten Magenkrämpfe ein – vermutlich durch zu wenig Energieaufnahme, eine nicht zu unterschätzende Sachen im Ausdauersport. Ab Kilometer 12 hieß es Tempo rausnehmen, teilweise sogar gehen. Damit war die Sub5 dahin.
Das Ergebnis
Mit einer Endzeit von 5:00:39 Stunden blieb Felix hauchdünn über der magischen Marke. Ärgerlich? Ja. Aber der emotionale Einlauf in die MSV-Arena ließ alle Schmerzen vergessen.
Erkenntnisse & Ausblick
- Learnings: Nutrition-Strategie verbessern – das wird für künftige Rennen der Schlüssel
- Zukunft: Nach einer kurzen Offseason geht es im Januar in die Vorbereitung auf das nächste große Ziel: Ironman 70.3 Mallorca 2026 – mit Meer-Schwimmen, 800 Höhenmetern auf dem Rad und einem Lauf an der Strandpromenade
Franziskas Rennen: Gänsehaut nach Beinbruch im Vorjahr
Für Franziska war dieser Tag etwas ganz Besonderes. Eigentlich sollte der 70.3 schon 2024 ihr Highlight werden – doch ein Beinbruch im Mai bremste sie komplett aus. Lange war unklar, ob sie überhaupt nochmal einen Anlauf wagen würde. Umso größer die Freude, jetzt wirklich am Start zu stehen.
Das Rennen
Sonnenschein, 27 Grad – vielleicht etwas zu warm fürs Laufen, aber perfekt für die Stimmung. Mit Unterstützung von Ingo, Familie und Freundinnen am Streckenrand wurde der Wettkampf zur Party. Trotz Respekt vor den Distanzen ging der Trainingsplan auf: „Anstrengend, aber machbar“, so Franziska.
Und dann der Moment, der alles belohnte: Zieleinlauf ins Stadion – pure Gänsehaut.
Ergebnis
Mit einer Endzeit von 5:47:39 Stunden feierte Franziska nicht nur ihr Finish, sondern auch ihr Comeback nach Verletzungspause und belohnte sich für die ganze harte Arbeit!
Ausblick
Noch auf der Ziellinie fiel die Entscheidung: Es bleibt nicht bei diesem einen 70.3! Gemeinsam mit Ingo geht es 2026 nach Erkner, wo er seine erste Mitteldistanz bestreiten wird.
Fazit
Ein Tag voller Emotionen, persönlicher Siege und gemeinsamer Momente:
- Felix: Starke Performance, wertvolle Learnings und ein klarer Blick nach vorn.
- Franziska: Comeback-Story mit Happy End und Lust auf mehr.
- Die TRIGERS haben Duisburg gerockt – und die Reise auf der Mitteldistanz hat gerade erst begonnen.
TRIGERS rocken den ATV Triathlon – ein wahres Mannschaftserlebnis
24. August 2025
Der ATV Triathlon in Hückeswagen gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungen der Szene und feierte in diesem Jahr bereits sein 40. Jubiläum. Doch 2025 lief alles etwas anders: Durch den niedrigen Wasserstand in der Bevertalsperre wurde der Wettkampf kurzerhand in einen Duathlon verwandelt – gestartet wurde mit dem ersten Lauf auf dem Wupperdamm, bevor es aufs Rad ging. Das Ziel nach dem zweiten Lauf lag schließlich stimmungsvoll im Stadion von Hückeswagen, wo die Athletinnen und Athleten von den Zuschauern empfangen wurden.
Mit dabei war auch ein großes Aufgebot der TRIGERS, die nicht nur sportlich überzeugten, sondern auch als Team ein starkes Bild abgaben.
Volksdistanz (2,6 km Laufen – 18 km Rad – 5 km Laufen)
Unsere Starter:innen auf der Volksdistanz zeigten durchweg starke Leistungen.
Bei den Männern war Lucas mit einer Zeit von 1:18 Stunden am schnellsten unterwegs. Er landete damit auf einem hervorragenden 28. Platz gesamt und 9. in seiner AK.
Ihm folgten Volker (1:27, 72. gesamt, 6. AK), Martin (1:34, 98. gesamt, 9. AK), Rudi (1:40, 107. gesamt, 16. AK), Marcus (1:32, 88. gesamt, 15. AK) und Klaus (1:58, 122. gesamt, 2. AK).
Bei den Frauen überzeugte Susanne mit einer klasse Zeit von 1:33 Stunden, was ihr den 31. Platz gesamt und sogar den 1. Rang in ihrer Altersklasse bescherte!
Ebenfalls stark unterwegs waren Melina (1:37, 42. gesamt, 8. AK), Nicole (1:40, 46. gesamt, 15. AK), Silke (1:42, 49. gesamt, 6. AK) und Marita (1:48, 55. gesamt, 3. AK).
In der Staffel gaben Christine & Lina alles und finishten in 1:30 Stunden auf Rang 10.
Kurzdistanz (5 km Laufen – 36 km Rad – 10 km Laufen)
Auch auf der Kurzdistanz zeigten unsere TRIGERS, dass mit ihnen zu rechnen ist. Sascha lieferte einmal mehr eine Top-Performance: Mit einer Gesamtzeit von 1:56 Stunden belegte er den 3. Platz gesamt und gewann seine Altersklasse souverän.
Dicht gefolgt von Felix, der in 2:01 Stunden 9. gesamt und 3. seiner AK wurde. Starke Ergebnisse erreichten außerdem Dominik (2:21, 42. gesamt, 5. AK), Mark (2:27, 52. gesamt, 8. AK), Jan (2:28, 54. gesamt, 12. AK), Axel (2:28, 55. gesamt, 7. AK) sowie Ingo (2:31, 60. gesamt, 7. AK).
Bei den Frauen glänzte Franziska mit einer Zeit von 2:28 Stunden. Damit erreichte sie den 7. Platz gesamt und wurde 3. ihrer AK.
Stimmen & Emotionen – das TRIGERS-Gefühl
Die Rückmeldungen nach dem Wettkampf zeigten, dass neben den Zeiten vor allem eines zählte: der Teamspirit.
„Richtig stark durchgezogen von allen, starke Leistungen!“, schwärmte Lucas.
Nicole lobte: „Sehr coole Leistung! Das hat echt Spaß gemacht.“
Und Franziska brachte es auf den Punkt: „So ein schönes Team-Erlebnis mit euch, so starke Leistungen, soviel gemeinsame Freude – ich bin noch ganz beglückt.“
Auch Ingo war beeindruckt: „Heute hat sich erstmals in einem Wettkampf gezeigt, in was für einer Wahnsinnstruppe wir da gelandet sind.“
Ein Gefühl, das alle TRIGERS teilten – unterstützt von tollen Bildern und der besonderen Stimmung in Hückeswagen.
Fazit
Der ATV Triathlon in Hückeswagen war für die TRIGERS mehr als nur ein sportlicher Wettkampf – er war ein Fest des Zusammenhalts. Mit Podestplätzen, starken Zeiten und einem unvergleichlichen Teamgeist zeigten die TRIGERS einmal mehr, was sie ausmacht: Sportliche Stärke, Gemeinschaft und pure Freude am Triathlon.
TRIGERS beim 50. Sengbachlauf erfolgreich vertreten
17. August 2025
Am 17. August 2025 fand der traditionsreiche Sengbach-Talsperrenlauf rund um die Talsperre bei Witzhelden statt. Der Jubiläumslauf lockte wie jedes Jahr zahlreiche Läuferinnen und Läufer an, die sich auf den anspruchsvollen Waldwegen mit ihren knackigen Anstiegen messen wollten. Mitten im Starterfeld: drei Athlet:innen der TRIGERS.
Für Christine war es der allererste offizielle Wettkampf – und der Einstieg hätte kaum besser laufen können. Über die 11,3 km-Runde finishte sie in 1:07 Std., belegte den 152. Platz gesamt und wurde 5. in ihrer Altersklasse. Ein toller Einstand in die Wettkampfszene!
Sascha lief gewohnt kraftvoll und konnte sich in der Spitzengruppe behaupten. In nur 48 Minuten erreichte er das Ziel, was ihm den 8. Platz in der Gesamtwertung und Platz 3 in seiner AK einbrachte – ein verdienter Podiumsplatz.
Besonders bemerkenswert war der Auftritt von Klaus. In 1:16 Std. sicherte er sich den 271. Platz gesamt und ebenfalls Platz 3 in seiner Altersklasse – ein starkes Comeback nach vielen Jahren. Sein letzter Start in Witzhelden liegt stolze 27 Jahre zurück: 1998 lief er den Halbmarathon in beeindruckenden 1:20 Std. – damals 17. gesamt und ebenfalls 3. in seiner AK.
Fazit: Podiumsplätze, starke Zeiten und ein Ausflug in die Vereinsgeschichte – die TRIGERS haben beim Sengbachlauf einmal mehr gezeigt, dass sie auf jeder Strecke zu Hause sind.
Sascha glänzt beim Channel-Triathlon in Rheine – Schnell, spontan & souverän
10. August 2025
Am 10. August 2025 verwandelte sich der Sportpark des SC Altenrheine im Rahmen des Rheiner Channel-Triathlons in ein Ausdauerzentrum – die traditionsreiche Veranstaltung versammelt jedes Jahr im Hochsommer Hobby- und Leistungssportler:innen um den Dortmund-Ems-Kanal und bietet sowohl Volks- als auch olympische Distanzen.
Dieses Jahr war Sascha aus dem TRIGERS-Team auf der olympischen Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) am Start – und das mit einem beeindruckenden Ergebnis: In einer Gesamtzeit von 2:09:19 Stunden belegte er den 5. Platz in der Gesamtwertung und sicherte sich gleichzeitig den Sieg in seiner Altersklasse.
Besonders bemerkenswert: Sascha hatte sich erst eine Woche vor dem Rennen angemeldet, da er aufgrund der Geburt seines Sohnes nicht wie geplant in Sassenberg starten konnte. Dass er unter diesen Umständen eine so starke Leistung abrief, spricht für seinen Ehrgeiz und seine Wettkampfstärke.
Für zusätzliche Spannung sorgte das Neoprenverbot, da das Wasser des Kanals nur 0,1 Grad über der zulässigen Temperatur lag. Damit wurde die Schwimmdisziplin noch herausfordernder, was Sascha aber nicht daran hinderte, ein Top-Ergebnis zu erzielen.
Ralph trotzt der Elbe – Sprint-Triathlon bei den Finals in Dresden
3. August 2025
Am 3. August 2025 war es soweit: Dresden wurde im Rahmen der großen Multisportveranstaltung „Die Finals 2025“ zur Bühne für zahlreiche deutsche Meisterschaften – darunter auch der Triathlon Sprint über 750 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen. Mitten im Herzen der Stadt, umgeben von barocker Architektur, Elbuferromantik und tausenden Zuschauern, ging für die TRIGERS Ralph an den Start.
Schon die Kulisse hätte kaum beeindruckender sein können: Der Start erfolgte im Alberthafen, die Radstrecke führte entlang des Elberadwegs mit Blick auf Frauenkirche und Semperoper, und das Ziel wartete direkt am historischen Theaterplatz – Gänsehaut garantiert!
Doch Triathlon ist kein Schaulaufen – das musste auch Ralph am eigenen Leib erfahren.
Ein Rennen mit Wellengang – wortwörtlich
Ralph startete auf der Sprintdistanz und kämpfte sich mit einer Zeit von 1:26:29 Stunden auf Platz 336 gesamt und Platz 21 in seiner Altersklasse ins Ziel. Eine beachtliche Leistung – vor allem unter den Bedingungen, die ihm der Elbestrom beim Schwimmen abverlangte.
„Beim Schwimmen fast abgesoffen – gut, dass es mit der Anmeldung zur DM nicht mehr geklappt hat 🤣“, kommentierte Ralph im Nachgang mit einem Augenzwinkern. Tatsächlich war das offene Wasser im Hafenbecken der Elbe nicht ohne: Strömung, Schlick, unruhige Wasseroberfläche – all das machte den ersten Teil der Strecke zur Herausforderung.
Starke Organisation trifft auf spektakuläre Kulisse
Umso erfreulicher, dass Ralph die Veranstaltung insgesamt als „top organisiert“ lobte. Die Atmosphäre vor Ort war außergewöhnlich – die historische Innenstadt, die große Sportbühne „Die Finals“ und die professionelle Durchführung machten den Dresdner Sprint zu einem echten Highlight im Rennkalender.
Und auch wenn das Wasser die meiste Energie gefordert hat: Ralph biss sich durch, bewies Kampfgeist und finishte das Rennen mit Stil. Damit sammelte er nicht nur Wettkampferfahrung, sondern auch schöne Eindrücke, die man in dieser Kombination aus Stadt, Sport und Spektakel so schnell nicht vergisst.
Fazit
Der Start in Dresden war alles andere als einfach – und genau das macht Ralphs Finish so besonders. In einem herausfordernden Rennen mit „ordentlichem Wellengang“ hielt er Kurs, ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und kam trotz aller Widrigkeiten erfolgreich ins Ziel.
Wir sagen Glückwunsch, Ralph – starke Leistung und klasse Einsatz für die TRIGERS auf großer Bühne!
Großes TRIGERS-Aufgebot beim Sassenberger Triathlon 2025 – Emotionen, Podien und Teamgeist pur
3. August 2025
Am 3. August 2025 war es wieder so weit: Der Sassenberger Triathlon verwandelte das Naherholungsgebiet rund um den Feldmarksee in ein Mekka des Ausdauersports. Über 1.500 Athletinnen und Athleten waren auf den verschiedenen Distanzen am Start – und mittendrin: sieben TRIGERS aus Radevormwald, die das komplette Spektrum vom Debüt über Podiumsplatz bis zum bitteren Rennabbruch durchliefen.
Das Event ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil im nordrhein-westfälischen Triathlonkalender. Der Schwimmstart im See, die windanfällige, aber schnelle Radstrecke durch das Münsterland und die abwechslungsreiche Laufstrecke – inklusive Stimmungs-Hotspot „Campingplatz“ – machen den Sassenberger Triathlon zu einem echten Klassiker.
Marius auf der Mitteldistanz mit Podium in der AK
Der erste Startschuss für die TRIGERS fiel früh am Morgen mit der Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 90 km Rad, 20 km Laufen) – und Marius zeigte direkt eindrucksvoll, was in ihm steckt: Mit einer herausragenden Leistung belegte er den 6. Platz in der Gesamtwertung und wurde damit 3. in seiner Altersklasse. Ein starker Auftritt und ein verdienter Platz auf dem Treppchen!
Olympische Distanz – Emotionale Achterbahnfahrt für Franziska, Jan, Ingo – und eine Geburt
Auf der olympischen Distanz (1,5 km / 40 km / 10 km) sollte ursprünglich auch Sascha an den Start gehen, doch er musste kurzfristig absagen – aus dem besten aller Gründe: Am 2. August wurde er Vater eines Sohnes! Herzlichen Glückwunsch von der gesamten TRIGERS-Familie!
Franziska kämpfte sich durch ein Rennen voller Höhen und Tiefen: Beim Schwimmen bekam sie einen Tritt ins Gesicht von einer unachtsamen Schwimmerin – „erstmal Sternchen gesehen“. Trotz diesem Schock und organisatorischen Problemen vor dem Start („zu wenige Toiletten“) fand sie im Rennen ihren Flow. Die schnelle Radstrecke machte richtig Spaß, und die Stimmung auf dem Campingplatz während des Laufs war ein echtes Highlight: Musik, Wasserduschen und jubelnde Zuschauer sorgten für Gänsehaut. Am Ende stand ein starker 37. Platz gesamt und Platz 5 in der AK auf dem Papier – Chapeau!
Jan zeigte eine grundsolide Leistung auf allen drei Disziplinen und überquerte die Ziellinie auf Platz 98 gesamt, 18. seiner AK – ein weiterer starker Auftritt für die TRIGERS.
Ingo musste leider nach der ersten Schwimmrunde abbrechen. „Ich habe nie den Einstieg ins Kraulen gefunden und ohne Neo wurde es schnell kritisch – unterkühlt, kraftlos, raus aus dem Wasser.“ Doch Ingo lässt sich davon nicht unterkriegen: „Ein Neo steht jetzt ganz oben auf meiner Liste – und der nächste Start ist nur eine Frage der Zeit.“ Starke Haltung, Ingo!
Volksbank-Distanz – Podium für Susanne und starke Leistungen trotz Chaos
Auf der Volksbank-Distanz (600 m / 20 km / 5 km) standen Melina , Susanne und Volker für die TRIGERS am Start – und auch hier war der Wettkampf eine Mischung aus Herausforderung und Highlight.
Susanne hatte mit organisatorischem Chaos zu kämpfen: lange Warteschlangen, Startverschiebung, „Brustschwimmerinnen direkt vor mir, obwohl ich in der vierten Reihe stand“, dazu Algen im Wasser und rutschige Straßen nach dem Regen. Dennoch kämpfte sie sich durch und wurde für ihre Mühen belohnt: 64. Platz gesamt, 2. Platz in ihrer Altersklasse. Starke Nerven – und ein wohlverdienter Podestplatz!
Melina finishte mit einem konstanten Rennen auf Platz 148 gesamt, 20. in der AK – auch sie zeigte einmal mehr ihren Biss und ihre Ausdauerqualitäten.
Volker brachte es auf den Punkt: „Das Einchecken in die Wechselzone war eine Katastrophe – lange Schlangen, weil die Startnummern per Edding nicht auf der Haut hielten… netter Versuch, aber völlig in die Hose gegangen.“ Dennoch ließ er sich nicht aus dem Konzept bringen: Traumhafter Sand-Wasserstart, ein „Algengeflecht ohne Ende“ beim Schwimmen, aber dann eine gute Rad- und Laufrunde. Sein persönliches Highlight? Ganz klar: „Die Dauercamper mit ihrem perfekten Unterhaltungsprogramm!“ Volker finishte auf Platz 228 gesamt, 8. seiner AK – souverän und mit Humor.
Fazit: Emotionen, Erfolge, Erfahrungen
Der Sassenberger Triathlon 2025 war für die TRIGERS ein Event voller Emotionen, Höhen und Tiefen – genau das, was den Triathlon ausmacht. Vom Podestplatz auf der Mitteldistanz, über den Silberrang bei den Frauen bis hin zum ehrlichen Rennabbruch und unvergesslicher Stimmung auf dem Campingplatz – jede:r TRIGER hat an diesem Tag Geschichte geschrieben.
Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch an alle Starterinnen und Starter – wir sind stolz auf euch!
Mark beim Mainfranken-Triathlon erfolgreich unterwegs
2. August 2025
Am 2. August 2025 fand in Kitzingen der traditionsreiche Mainfranken-Triathlon statt – ein beliebter Wettkampf im fränkischen Raum, der jedes Jahr zahlreiche Athletinnen und Athleten an den Main lockt. Mit am Start: Mark von den TRIGERS Radevormwald, der sich bei sommerlichen Bedingungen der Sprintdistanz stellte (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen).
Der Mainfranken-Triathlon zeichnet sich besonders durch seine Schwimmstrecke im Main und die flache, schnelle Rad- und Laufstrecke durch die Altstadt und das Umland Kitzingens aus. Trotz hoher Temperaturen am Wettkampftag zeigte sich Mark in starker Form und absolvierte den Kurs mit einer Gesamtzeit von 1:18:12 Stunden.
Im Einzelnen:
Schwimmen (750 m): 09:10 Minuten
Radfahren (20 km): 45:04 Minuten
Laufen (5 km): 23:58 Minuten
Damit erreichte Mark einen starken 41. Platz in der Gesamtwertung sowie den 5. Platz in seiner Altersklasse (AK) – eine tolle Leistung in einem gut besetzten Starterfeld!
Wir gratulieren Mark zu diesem erfolgreichen Wettkampf und freuen uns, dass die TRIGERS auch in Franken sportlich vertreten waren.
Premiere der TRIGERS am Möhnesee
12. Juli 2025
Am vergangenen Samstag feierten die TRIGERS ihre Premiere beim BHTC Triathlon am Möhnesee – und das bei bestem Wetter, guter Laune und jeder Menge Flamingos, Schwäne und Drachen … als Tretboote.
Willkommen beim BHTC Möhnesee Triathlon
Der vom BHTC organisierte Triathlon ist ein kleiner, liebevoll organisierter Wettkampf in traumhafter Kulisse. Zur Auswahl standen Sprint-, Kurz- und die neue Grandprixdistanz, jeweils mit knackigen Rad- und Laufstrecken durch die Soester Börde und den Rand des Sauerlands – mit vielen Höhenmetern.
Nach einer kurzen, entspannten Anreise starteten unsere sechs TRIGERS direkt mit der Startunterlagenausgabe. Die Organisation war reibungslos und schnell, sodass genug Zeit blieb, um die schon gut gefüllte Wechselzone zu beziehen und erste Orientierungspunkte zu suchen.
Die anschließenden Wettkampfbesprechungen waren … sagen wir mal: ausführlich – besonders die Beschreibung der Schwimmstrecke mit tierischen Bojen sorgte für viele fragende Gesichter.
"Beim Flamingo links, dann zum Schwan, weiter zum Drachen …"
Die Schwimmstrecke war originell: Abgesteckt durch knallbunte Tretboote in Tierform – Flamingo, Schwan und Drache wiesen den Weg. Klingt spaßig, war aber durch den Wind und den daraus resultierenden Wellengang durchaus fordernd. Das Schwimmen glich für viele eher einem Nordsee-Erlebnis – inklusive Wasserschlucken und Orientierungsschwierigkeiten.
Trotzdem meisterten alle TRIGERS die Auftaktdisziplin mit Bravour – Neopren war erlaubt, die Temperaturen angenehm, und selbst wenn nicht jeder seine Wunschzeit erreichte, kam jede*r sicher (wenn auch leicht schwankend) in die Wechselzone zurück.
Anspruchsvoll und schön – Rad- und Laufstrecke
Die Radstrecke führte über 1 bzw. 2 Runden (je nach Distanz) mit rund 250 Höhenmetern pro Runde – zwei knackige Anstiege forderten Kraft und Kettenblatt. Ein kleines Extra: Die Strecke war mit über 22 km etwas länger als üblich. Danach wartete die Laufstrecke, ebenfalls in Runden, mit einem kurzen, aber gemeinen Anstieg und einigen Wendepunkten – ideal zum gegenseitigen Anfeuern und Pushen.
Ergebnisse & Leistungen
Sprintdistanz
• Susanne Boßhammer: 1:33:29 h – Platz 4 AK, Gesamtplatz 33
• Volker Lippa: 1:35:07 h – Platz 6 AK, Gesamtplatz 100
• Marita Lippa: 1:50:47 h – Platz 10 AK, Gesamtplatz 100
Kurzdistanz
• Sascha Schmidt: 2:24:53 h – Platz 1 AK, Gesamtplatz 6
• Felix Buscher: 2:45:42 h – Platz 3 AK, Gesamtplatz 24
• Jan Söntgerath: 3:15:18 h – Platz 26 AK, Gesamtplatz 118
Stimmen aus dem Team
Felix freute sich über ein deutlich besseres Schwimmen als zuletzt – trotz Wind und Wellen fand er schnell seinen Rhythmus. Auf dem Rad sah er noch Potenzial, aber beim Laufen konnte er seine Stärke ausspielen. Sein Highlight: die skurrile Bojen-Armada aus Flamingo, Schwan und Drache.
Jan fand gut ins Schwimmen, aber verlor beim Wechsel sein Rad aus den Augen – samt Gels. Am Ende zeigte er sich dennoch zufrieden und sieht vor allem bei der Ruhe im Puls Verbesserungspotenzial.
Susanne war rundum zufrieden – Schwimmen ohne Atemprobleme, viel Spaß auf dem Rad. Der Lauf war zäh, aber sie kam ohne Schmerzen ins Ziel, nur die Kappe flog einmal weg, das kostet noch etwas Zeit.
Marita hatte beim Laufen überraschend leichte Beine, trotz welligem Schwimmen à la Nordsee und Gedränge an der ersten Boje. Am Ende war sie mit ihrer Leistung zufrieden – auch wenn sie sich noch eine Steigerung wünscht.
Volker fühlte sich beim Schwimmen wie in der Nordsee, das Radfahren lief gut – nur beim Anstieg musste er im Wiegeschritt kämpfen. Der Lauf passte – für ihn ein rundum gelungenes Event mit Wiederholungscharakter.
Sascha startete ohne große Erwartungen nach dem Ironman in Hamburg – und landete in den Top 10. Vor allem auf dem Rad liefs mit Platz 5 im Split richtig gut. Ein Beinahe-Sturz durch eine unmarkierte Kurve konnte ihn nicht stoppen – sein größtes Verbesserungspotenzial sieht er weiterhin im Schwimmen und Laufen.
Fazit: Ein tierisch schöner Auftakt!
Die TRIGERS feierten am Möhnesee nicht nur ihre Premiere, sondern auch einen sportlich erfolgreichen Tag mit viel Spaß, Teamspirit und einem ganz besonderen Schwimmerlebnis. Die Kombination aus landschaftlicher Schönheit, sportlicher Herausforderung und einem Schuss skurrilem Humor (Tretboot-Bojen!) wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.
Möhnesee? Gerne wieder! 💪🌊🐉
Comeback nach zwölf Jahren – Klaus finisht beim Hamburg Triathlon
12. Juli 2025
Was für ein Comeback! Nach rund zwölf Jahren Triathlon-Pause kehrte Klaus auf die große Bühne zurück – und das gleich beim Hamburg Wasser World Triathlon, einem der größten und prestigeträchtigsten Triathlon-Events weltweit. Über 10.000 Athletinnen und Athleten aus aller Welt nehmen jedes Jahr teil, mit Zehntausenden Fans entlang der Strecke mitten durch die Hamburger Innenstadt. Für viele gilt dieser Wettkampf als "der größte Triathlon der Welt".
Klaus hatte sich viel vorgenommen: Nicht nur wollte er das Rennen erfolgreich beenden, er wollte sich selbst beweisen, dass er nach all den Jahren noch einmal über sich hinauswachsen kann.
Doch der Tag begann holprig. Seine Startgruppe sollte um 9:30 Uhr ins Wasser gehen – doch nach dem Einschwimmen kam die überraschende Durchsage: Startverschiebung aufgrund fehlender Streckenfreigabe. Fast eine Stunde hieß es warten und frieren am Alsterufer, bevor es um 10:20 Uhr endlich losging.
Das Schwimmen lief für Klaus solide. Nach der ersten Disziplin wartete jedoch eine kleine Herausforderung - die vermutlich längste Wechselzone der Welt über den Ballindamm – kein leichter Gang nach dem Kaltstart. Auf dem Rad lief es insgesamt gut, auch wenn sich die Waden zwischenzeitlich unangenehm verhärteten.
Anschließend folgt wieder der lange Weg durch die Wechselzone zur Laufstrecke - dabei dann aber immerhin mit Schuhwerk. Den abschließenden 5-Kilometer-Lauf ging er mit Bedacht an. Nach so langer Pause wollte er nichts riskieren, schon gar nicht kurz vor dem Ziel.
Mit einer Zeit von 1:44:15 Stunden überquerte Klaus schließlich überglücklich die Ziellinie am Hamburger Rathausplatz. Dort warteten seine Frau, sowie seine Nichte und sein Neffe – Emotionen pur. Ein paar Freudentränen konnte er nicht zurückhalten.
Klaus hat sich selbst bewiesen, dass Comebacks möglich sind – mit Geduld, Disziplin und dem richtigen Ziel vor Augen.
Alle TRIGERS haben den allergrößten Respekt vor dieser Leistung und wir freuen uns auf die nächsten Wettkämpfe 🐯
Christof bei der legendären Challenge Roth – Ein Tag zwischen Triumphen und Tiefpunkten
6. Juli 2025
Am vergangenen Sonntag war es endlich so weit: Nach monatelanger Vorbereitung fiel für unseren Christof der Startschuss zur legendären Challenge Roth – einem der größten und emotionalsten Triathlon-Events weltweit. Rund 3.500 Einzelstarter und über 300.000 Zuschauer verwandelten die Region um Roth in ein wahres Sport-Mekka. Kein Wunder, dass dieser Langdistanz-Triathlon – bestehend aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem abschließenden Marathon über 42,2 km – als das Herzstück der Triathlonszene gilt. Hier starten nicht nur Profis, sondern auch viele Age-Grouper mit großen Träumen, persönlichen Zielen und dem festen Willen, ihre Grenzen zu verschieben.
Auch für Christof war die Challenge Roth das absolute Saisonhighlight – mit einer langen, intensiven Vorbereitung, in der jeder Trainingskilometer gezählt hat. Doch wie so oft im Triathlon beginnt die Herausforderung nicht erst mit dem Startschuss.
Ein kleiner Fauxpas mit Folgen
Die letzten Stunden vor dem Wettkampf sollten eigentlich der mentalen Vorbereitung und dem "Runterkommen" dienen. Doch Christof erlebte bereits am Samstag den ersten Dämpfer: Beim Auspacken des Equipments stellte sich heraus, dass er versehentlich die falschen Radschuhe eingepackt hatte. In aller Eile musste das Pedalsystem umgebaut werden – ein zusätzlicher Stressfaktor, der auch die geplante Aktivierungsfahrt durcheinanderbrachte. Glück im Unglück: Das Materialproblem konnte rechtzeitig behoben werden. Doch wer selbst Triathlon betreibt, weiß, wie wichtig Routine und mentale Ruhe am Vortag eines Langdistanzrennens sind.
Neoverbot und Nervosität
Die zweite Hiobsbotschaft ließ nicht lange auf sich warten: Bei über 25 °C Wassertemperatur im Main-Donau-Kanal galt Neoverbot – ein Szenario, das viele Triathleten mit Grauen kennen. Gerade für Age-Grouper ist der Neoprenanzug nicht nur ein Kälteschutz, sondern auch eine wertvolle Schwimmhilfe. Aber Regeln sind Regeln – und es blieb keine Wahl.
Nach einer knappen Stunde Wartezeit am Startbereich und nachdem die Profis bereits auf die Strecke gegangen waren, war es für Christof um 7:40 Uhr so weit:
Ab ins Wasser, rein in die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke.
Schwimmstart mit Hindernissen
Der Start verlief unruhig. Wie so oft bei Massenstarts kam es zu etwas Gedränge – zwei, drei ungewollte Treffer sorgten dafür, dass die Schwimmbrille vom Kopf rutschte. Doch Christof ließ sich nicht beirren. Mit starker Moral kämpfte er sich durch den Main-Donau-Kanal.
Nach 1:28 Stunden stoppte die Uhr – und es ging direkt weiter in die Wechselzone, die dank des durchdachten Layouts fast einer Sprintdistanz glich. Schnell, funktional, top organisiert.
Auf dem Rad: Euphorie und Ernüchterung
Kaum auf dem Rad, wurde klar: Heute sind die Beine schwer. Trotzdem biss Christof sich durch – besonders auf der ersten Runde, beflügelt von der einzigartigen Stimmung an der Strecke. Der emotionale Höhepunkt: Der Solarer Berg, wo Zuschauer in Tour-de-France-Manier einen Tunnel aus Anfeuerungen bilden. Gänsehaut pur.
Doch Triathlon auf der Langdistanz verzeiht keine Schwäche. Wer am Anfang zu viel gibt, bezahlt später den Preis. Und so meldeten sich auf der zweiten Radrunde die Beine – oder besser gesagt: sie meldeten sich ab. Jeder Pedaltritt wurde zur Qual.
Der Marathon – und der Kampf gegen sich selbst
Was folgt, ist der härteste Teil eines jeden Langdistanzrennens: der Marathon. 42,2 Kilometer – nicht mehr gegen andere, sondern gegen sich selbst. Christof stemmte sich gegen die Erschöpfung, kämpfte mental, pushte sich Kilometer für Kilometer. Doch ab Kilometer 30 war klar: Der Körper macht nicht mehr voll mit. Gehpausen wurden nötig, der Kampf wurde zäh. Aber Aufgeben? Keine Option.
Wie Jan Frodeno einst sagte:
„Der Gladiator stirbt in seiner Arena.“
Und so beendete Christof – trotz aller Rückschläge – die Challenge Roth nach 11:49:35 Stunden. Zum zweiten Mal. Er hatte sich mehr vorgenommen, das Ziel war ambitionierter. Die Enttäuschung ist verständlich. Aber auch das ist Triathlon: brutal, erbarmungslos – und genau deshalb so faszinierend.
Ein Kämpfer durch und durch
Für die TRIGERS ist Christof ein wahres Vorbild. Er hat nicht nur ein Rennen gefinisht – er hat gekämpft, Rückschläge angenommen, durchgezogen. Genau das ist es, was unseren Sport so besonders macht. Denn jeder, der auf der Langdistanz finisht, ist ein Sieger.
Christof, wir sind stolz auf dich. Du bist ein Kämpfer. Du bist ein Ironman!
Serientäter schlägt wieder zu: Marius gewinnt auch den Herbrand Triathlon am Niederrhein
29. Juni 2025
Vergangenen Sonntag hieß es für unsere TRIGERS wieder: Neopren an, Rad checken, Laufschuhe schnüren! Denn beim Herbrand Niederrhein Triathlon in Kalkar ging es nicht nur um schnelle Zeiten, sondern auch um große Titel. Die traditionsreiche Veranstaltung am Niederrhein, die mit einem vielseitigen Format aus Liga-Wettkämpfen, offener Klasse und integrierter Deutscher Meisterschaft über die Kurzdistanz aufwartete, war einmal mehr ein heißes Pflaster für ambitionierte Triathlet:innen.
Mitten drin: Marius, der aktuell eine beeindruckende Saison hinlegt – ein echter Serientäter, wenn es um Siege geht. Nach seinem Erfolg in Bochum war er diesmal erneut auf der Kurzdistanz am Start (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen). Das Ziel: Landesmeistertitel NRW, aber auch ein Blick auf die Deutsche Meisterschaft – beide Titel wurden an diesem Tag vergeben, allerdings unter recht undurchsichtigen Bedingungen.
Was im Vorfeld nicht klar war: Die Starter:innen der DM wurden ebenfalls für den Landesmeistertitel gewertet, obwohl deren Rennen zeitlich getrennt vom restlichen Feld stattfand. Diese fehlende Transparenz vom Veranstalter sorgte nicht nur für Verwirrung, sondern hat auch unmittelbaren Einfluss auf die Rennstrategie und das Tempo – ein Rennen gegen "unsichtbare" Gegner lässt sich eben schwer kalkulieren.
Doch Marius ließ sich davon nicht beeindrucken. In der offenen Klasse setzte er ein echtes Ausrufezeichen und gewann das Rennen souverän in 1:55:56 Stunden – mit satten 13 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Auch in der Verbandsliga ließ er keinen Zweifel aufkommen und distanzierte dort den Sieger um einige Sekunden. In der Landesliga lag er sogar ganze 5 Minuten vor dem Erstplatzierten.
Im Gesamtklassement inklusive der Deutschen Meisterschaft bedeutete das am Ende einen starken 5. Platz overall. Der Deutsche Meistertitel ging an Julian Becker (VFL Münster) mit einer bärenstarken Siegerzeit von 1:48:38 Stunden.
Fazit:
Wieder einmal war die Kommunikation der Rennmodalitäten suboptimal, doch Marius hat gezeigt, dass er nicht nur in Topform, sondern auch im Kopf fokussiert ist. Der nächste Meilenstein wartet bereits: Bald steht seine erste Mitteldistanz auf dem Programm – ein wichtiger Schritt in Richtung IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft. Wir sind gespannt – und überzeugt: Das nächste Kapitel der Erfolgsstory ist nur eine Ziellinie entfernt.
TRIGERS Trainingstriathlon in Radevormwald: Sommer, Formcheck und volles Teamgefühl
28. Juni 2025
Am vergangenen Samstag war es soweit: Acht motivierte TRIGERS, darunter zwei Rookies, gingen beim vereinsinternen Trainingstriathlon in Radevormwald an den Start. Die Veranstaltung diente nicht nur als willkommene Wettkampfprobe für die noch junge Saison, sondern bot auch Gelegenheit, unter fast realen Bedingungen den Stand der eigenen Form zu testen – ganz ohne großen Druck, aber mit vollem Einsatz.
Start an der Wupper – ins (fast) kalte Wasser
Der Startschuss fiel um 10:00 Uhr, nach einer kurzen Wettkampfbesprechung und Einführung in die wichtigsten Regeln – selbstverständlich mit Startnummern und echtem Race-Feeling. Geschwommen wurde in der Wupper an der Kräwi – zwei kurze Runden mit knapp unter 500 Metern, wenn man denn auf der richtigen Route unterwegs ist.
Das Wasser war überraschend angenehm temperiert, was den Einstieg erleichterte.
Auf zwei Rädern durchs Bergische
Nach dem Schwimmen ging es direkt weiter auf die Radstrecke – und die hatte es in sich. Drei bergige Runden, insgesamt gut 22 Kilometer, führten zwischen der Wupper und dem Feldbachtal entlang. Die teils knackigen Anstiege forderten einiges an Kondition, zumal die Temperaturen im Verlauf des Vormittags deutlich anzogen. Gerade auf den letzten Kilometern wurde es spürbar wärmer – perfektes Hitzetraining für spätere Wettkämpfe!
Laufrunde mit Herz und Höhenmetern
Der abschließende Lauf führte über zwei Runden, insgesamt knapp 5 Kilometer, und endete wieder in unserer Wechselzone an der Kräwinklerbrücke. Dank zahlreicher Helfer an jeder wichtigen Ecke und Wendepunkt war nicht nur die Orientierung gesichert, sondern auch die Motivation hoch. Und wer durchhielt, wurde im Ziel mit kühlen Getränken und Applaus belohnt.
Ein besonders emotionaler Moment: Rookie Melina lief mit Freudentränen ins Ziel – überwältigt von der eigenen Leistung, der Atmosphäre und dem Zusammenhalt im Team. Ein Gänsehautmoment, der allen in Erinnerung bleiben wird.
Ohne Helfer kein Triathlon
Ein riesiges Dankeschön gilt unserem Helferteam:
• Denise, Heike und Marita: Wechselzone & Überblick im Gewusel
• Andreas und Volker: Streckenposten mit Anfeuerungsgarantie
• Christof: Begleitung auf dem Rad – zuverlässig am Ende der Rad- und Laufstrecke und Hobbyfotograf
Euer Einsatz hat den Tag erst möglich gemacht – und zu einem echten Erlebnis werden lassen. 💪
Stimmen aus dem Team – Eindrücke der Teilnehmenden
Susanne lobte die Gesamtorganisation und Atmosphäre: „Es war mega – und Melinas Emotionen waren herrlich! Die Radstrecke war fordernd, das Laufen heiß, aber das gehört dazu!“
Klaus zeigte sich trotz persönlicher Schwierigkeiten begeistert vom Teamspirit: „Tolle Veranstaltung, tolle Leute. Ich habe mich besonders für Melina gefreut.“
Franziska, neu dabei, war begeistert vom offenen Miteinander: „Wir haben uns direkt super aufgehoben gefühlt. Und beim Schwimmen hab ich mich einfach an Axel orientiert – viel besser als Bojen!“
Marcus nutzte den Triathlon als wichtigen Probelauf: „Nach fünf Jahren Pause war das genau das Richtige. Radstrecke fordernd, Laufen bei Hitze schwer – aber klasse organisiert!“
Dominik schwärmte: „Tolle Strecke, super Wetter – sogar mit Hawaii-Feeling am Berg. Und an jeder Ecke stand jemand zum Anfeuern – großartig organisiert!“
Axel brachte’s knapp auf den Punkt: „Rundum spitze – danke euch!“
Ingo, ebenfalls neu dabei, fand sich sofort aufgenommen: „Schon beim ersten gemeinsamen Training war klar: Die Entscheidung, bei euch mitzumachen, war goldrichtig.“
Podium mit sportlichem Strahlen
🏆 1. Platz: Dominik
🥈 2. Platz: Axel
🥉 3. Platz: Franziska
Doch das eigentliche Podium gehört dem gesamten Team – denn bei diesem Trainingstriathlon gab es nur Gewinner: unseren Sport, unser Teamgefühl und den Spaß, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Fazit: So kann Saisonvorbereitung aussehen
Ob als Formtest, Einstand oder Wiedereinstieg – der interne Triathlon war ein voller Erfolg. Realistische Wettkampfbedingungen, ein gutes Setup und vor allem: ein Miteinander, das mehr ist als sportliche Leistung.
Mit dieser Energie kann die Saison weitergehen – Wir sind bereit. 🏊♀🚴♂🏃♀
Schuh-Chaos kostet Marius den Landesmeistertitel
22. Juni 2025
Beim 4. Stadtwerke Bochum Triathlon – zugleich Landesmeisterschaften NRW auf der Sprintdistanz – wurde Marius am Sonntag zum tragischen Helden eines Rennens, das eigentlich wie aus dem Bilderbuch begann.
Volles Programm – und trotzdem voll fokussiert
Bochum markierte für Marius nicht nur die Landesmeisterschaften, sondern war auch Teil seines straffen Plans in Richtung Ironman 70.3-WM in Marbella. Noch steht die erste Saisonhälfte im Zeichen der kurzen Distanzen – und die Formkurve zeigt klar nach oben.
Schwimmen – mit Köpfchen und Kontrolle
Der Plan war klar: kontrolliert schwimmen, mit Fokus auf Technik und Druck – und möglichst in Mitteldistanz-Pace. Und das funktionierte: 7:26 Minuten für 500 m bedeuteten nicht nur eine Steigerung, sondern auch Platz 5 beim ersten Wechsel. Das intensive Schwimmtraining beginnt spürbar zu greifen – der größte Hebel entwickelt Zugkraft.
Radfahren – Vollgasmodus aktiviert
Auf dem Rad drehte Marius sofort auf: In unter 30 Minuten für die 20 km zeigte er, dass mit ihm zu rechnen ist – trotz steigender Temperaturen und anspruchsvollem Kurs. Die Konkurrenz wurde Stück für Stück eingesammelt, sodass er als Führender in die zweite Wechselzone (T2) einlief.
T2 – als der Schuh nicht passte…
Doch dann kam der Moment, der alles änderte: Die Laufschuhe waren nicht aufzufinden. Hektik, Sucherei, wertvolle Sekunden verstrichen. Ganze 1:59 Minuten dauerte der Wechsel, was Platz 107 im Wechselranking bedeutete – bitter, vor allem auf einer Sprintdistanz, bei der jede Sekunde zählt.
Laufen – heiß, steil, trotzdem schnell
Trotz allem ging Marius wieder als Führender auf die Laufstrecke. Die hatte es jedoch in sich: Zwei Runden mit einem fiesen Anstieg, dazu brutale Hitze – eine Kombination, die vielen den Rhythmus raubte. Auch Marius konnte nicht an seine üblichen Laufwerte anknüpfen, blieb aber dennoch unter 20 Minuten – ein weiterer Beweis für seine starke Grundform.
Zieleinlauf – der nächste Sieg... fast
Nach 59:38 Minuten lief Marius als Gesamtsieger des Hauptfelds ins Ziel – der zweite Sieg in Folge und eigentlich auch der sichere Landesmeistertitel. Doch später kam die bittere Nachricht: In der zeitversetzt gestarteten Seniorenliga hatte Daniel Knoepke (TV Buschhütten) mit 58:48 Minuten noch knapp die Nase vorn.
So blieb für Marius "nur" der Vizelandesmeistertitel – ein Resultat, das bei besserer Organisation des Veranstalters womöglich auf der Strecke direkt hätte entschieden werden können.
Fazit – Fokus bleibt klar
Auch wenn der verpasste Titel schmerzt – Marius bleibt auf Kurs. Der Blick geht bereits nach vorn: Nächstes Wochenende steht in Kalkar die nächste Landesmeisterschaft an, diesmal auf der Kurzdistanz.
Und wer Marius kennt, weiß:
Mit schnell gefundenen Schuhen ist noch mehr drin.
Wir drücken unserer Rakete die Daumen – die Spitze ist zum Greifen nah.
Volkers offene Rechnung in Münster
22. Juni 2025
Am Sonntag fiel der Startschuss zum 18. Sparda Münster City Triathlon auf der Volksdistanz – und Volker war diesmal ganz allein am Start, um seine offene Rechnung aus dem Vorjahr endlich zu begleichen.
Die Abholung der Startunterlagen und das Einchecken am Wechselplatz verliefen gewohnt reibungslos. Gleich beim Aufbau zeichnete sich jedoch ab, dass die Temperaturen jenseits der 30 °C-Marke liegen würden. Überall suchten Athleten Schatten unter Bäumen und Sonnenschirmen.
Der Schwimmstart lief gut, anders als im Vorjahr, als man sich noch mit „Enten-Eiern“ und trüber Wasserqualität herumschlagen musste, präsentierte sich das Wasser diesmal klar und angenehm temperiert. Volker spulte die 500 m in starken 12:34 Minuten herunter – eine deutliche Steigerung gegenüber seinem Auftritt in Bocholt und ein guter Start in den Wettkampf.
Anschließend gings auf die Straßen Münsters – doch die Sonne brannte erbarmungslos, der Asphalt schien unter den Rädern zu kochen. Trotz Hitze konnte Volker das Tempo hochhalten und erreichte einen guten Schnitt von knapp 31 km/h. Erfreulicherweise war die Radstrecke etwas kürzer als ausgeschrieben, was ihm erlaubte, Kraft für den abschließenden Lauf zu sparen.
Beim Lauf war durch die Hitze die gewohnte Pace nicht mehr möglich, wie bei den meisten Teilnehmern.
Im Ziel am Hafenquartier Münster lief Volker nach insgesamt 1:28:47 Stunden als 16. seiner Altersklasse über die Ziellinie. Erschöpft, zufrieden und erlöst von der Bürde des letzten Jahres, ließ er sich das eiskalte Wasser über den Kopf prasseln – ein verdienter Lohn für den Kampf gegen Sonne!
Sascha auf der Suche nach Geschwindigkeit in Hennef
21. Juni 2025
Drei Wochen nach dem Ironman Hamburg stand für Sascha am vergangenen Samstag der nächste Formtest an – beim 19. Europalauf Hennef, einem traditionsreichen Laufevent im Siegtal. Über 1.000 Läuferinnen und Läufer gingen bei sommerlichen Bedingungen auf die verschiedenen Strecken. Sascha entschied sich kurzfristig für den Halbmarathon, um den Wettkampfrhythmus zurückzufinden und die lange Pause bis zum Möhnesee Triathlon sinnvoll zu überbrücken.
Anreise & Vorbereitung – unkompliziert und entspannt
Die Anreise aus dem bergischen Radevormwald verlief reibungslos. Vor Ort: ausreichend Parkplätze, eine top organisierte Startunterlagenausgabe – ein entspannter Einstieg in den Renntag. Start des Halbmarathons war um 10:00 Uhr – vielleicht etwas spät angesichts der Temperaturen, die bereits am Vormittag deutlich über 25 °C kletterten.
Rennstart – vorsichtig mutig
Sascha sortierte sich mutig vorne im Feld ein – das Ziel: schauen, wie viel Tempo nach dem Ironman schon wieder möglich ist. Direkt nach dem Startschuss rauschten einige ambitionierte Läufer vorbei, was kurz am Selbstvertrauen nagte. Doch statt das Tempo zu drosseln, hielt Sascha dagegen – die richtige Entscheidung, wie sich am ersten längeren Anstieg zeigte: Dort rückten die Konkurrenten wieder in Reichweite, und die ersten Positionen konnten zurückgewonnen werden.
Strecke – Abwechslungsreich mit Tücken
Ein schmaler Streckenabschnitt, auf dem eine andere Startgruppe zeitgleich unterwegs war, erschwerte kurzzeitig das Überholen – der einzige echte Kritikpunkt an einer sonst gelungenen Streckenführung. Danach öffneten sich die Wege, es folgten lange Geraden durch offenes Feld, mit freier Sicht auf die nächsten Läufer – Motivation pur.
Kilometer 13–15 – die wahre Prüfung
Der mit Abstand härteste Teil des Rennens kam zwischen Kilometer 13 und 15: Ein steiler, langer Anstieg, der fast die kompletten 200 Höhenmeter der Strecke ausmachte. Sascha kämpfte sich durch, blieb laufend am Berg und machte dabei vier weitere Plätze gut. Doch die erhoffte Erholung beim Bergab-Stück blieb aus – zu steil, zu unrhythmisch, und kurzzeitig sogar Seitenstiche.
Endspurt – heiß, hart, eng
Der letzte Abschnitt wurde zum Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem hartnäckigen Hintermann. Doch beide blieben sportlich fair: Sascha hielt das Tempo hoch, der Konkurrent blieb dran – zog im Ziel aber nicht vorbei. In 1:32:47 Stunden lief Sascha ins Ziel, Platz 10 Gesamt und der Sieg in der Altersklasse – ein starkes Resultat und der klare Beweis, dass die Form nach dem Ironman Hamburg noch da ist.
Ausblick – Möhnesee im Visier
Ein gelungenes Zwischenfazit in der Saisonplanung. Am 12. Juli geht’s für Sascha, Susanne, Marita, Volker, Felix und Jan weiter – beim Möhnesee Triathlon steht die nächste Standortbestimmung an.
Wir sind gespannt – und drücken allen die Daumen.
TRIGERS trotzen Regen und Kanalstau beim Steinbecker Triathlon
15. Juni 2025
Neben den Startern in Bocholt hieß es für zwei weitere TRIGERS: Schwimmen, Radfahren, Laufen – diesmal beim traditionsreichen Steinbecker Triathlon in Recke (NRW). Der liebevoll organisierte Wettbewerb gehört seit vielen Jahren zu den festen Größen der Region und bietet perfekte Bedingungen für Einzelstarter und Staffeln – inklusive Kultfaktor mit dem Sprung in den Dortmund-Ems-Kanal.
Christof testet in Steinbeck weiter für Roth
Für Christof stand der Sprintwettkampf (500 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) auf dem Programm – ein weiterer Testlauf auf dem Weg zur Challenge Roth, dem großen Saisonhighlight. Doch der Tag begann alles andere als optimal: Kaum am Veranstaltungsort angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Starkregen zwang Christof erst einmal für über eine halbe Stunde ins Auto – der Gedanke, gar nicht zu starten, war plötzlich mehr als nur eine leise Stimme im Kopf.
Doch als der Regen nachließ, entschied sich Christof für den Start – auch wenn das Wetter mit Kälte und Nässe weiter für erschwerte Bedingungen sorgte. In der Hektik blieb allerdings der Neoprenanzug im Auto, also hieß es: ohne Neo in den Kanal – bei 500 Metern für Christof aber kein Thema. Viel ärgerlicher war der Stau beim Schwimmstart: Ein gutes Drittel des Feldes – inklusive Christof – stand noch an Land, als das Rennen offiziell begann. Beim Ausstieg aus dem Wasser dann das gleiche Spiel: Stau beim Ausstieg einige Sekunden gingen verloren.
Trotz allem kam Christof gut ins Rennen. Auf dem Rad wartete in der ersten von zwei Runden eine anspruchsvolle Steigung mit bis zu 10% – aber das kennt man als TRIGER aus dem Bergischen Land. So konnte er einige Plätze gutmachen. Vorsicht war dennoch das Gebot der Stunde, um das große Ziel in Roth nicht durch einen Sturz zu gefährden – Carbonfelgen mit Felgenbremse bei Regen machen das Bremsen zur Kunst. Trotzdem: ein starker Schnitt von 34,8 km/h.
Beim abschließenden Lauf verlangte der schottrige, pfützenreiche Untergrund nochmal alles. Die Umstellung von der Langdistanz-Pace auf schnelle 4:20 min/km war herausfordernd, aber Christof hielt durch – am Ende Platz 15 gesamt und Platz 2 in der Altersklasse in 1:25:24 h. Den AK-Sieg schnappte sich niemand Geringeres als Ex-Profi Andreas Niedrig. Starkes Ergebnis, Christof!
Susanne mittendrin im Staffel-Fieber
Für Susanne ging es beim Steinbecker Triathlon entspannter zur Sache – zumindest auf dem Papier. Als Staffelschwimmerin war sie Teil einer von insgesamt vier Staffeln der „Roten Erde Schwelm“, verstärkt durch unsere TRIGERIN in Topform. Bei der Schwimmstrecke war Nässe natürlich garantiert, doch das tat der Laune keinen Abbruch.
Elf Mitglieder stürzten sich in den Teamwettkampf – mit großem Erfolg: Platz 1, 2 und 5 bei der Seniorenwertung sowie Platz 12 bei der jüngeren Staffelklasse zeigen, dass auch im Team Leistung und Spaß Hand in Hand gehen können. Für viele war es der erste Kontakt mit dem Triathlon – und der Funke ist übergesprungen: Einige haben Lust auf mehr bekommen und denken bereits an Einzelstarts in der nächsten Saison.
Zwei neue Gesichter für die TRIGERS
Und es kommt noch besser: Mit Franziska und Ingo gibt es gleich doppelten TRIGERS-Nachwuchs – beide sind neu im Team, angesteckt von der Energie des Wettkampfs und dem Zureden von unserer Susanne. Willkommen in der TRIGERS-Familie.
Die Begeisterung war spürbar – nicht nur bei den Aktiven, sondern auch beim Publikum. Die Organisation in Steinbeck war, wie in den Jahren zuvor, erstklassig.
Nächstes Jahr wird zum dritten Mal in Folge gestartet – und vielleicht stoßen dann ja noch weitere TRIGERS dazu?
TRIGERS beim Aasee Triathlon in Bocholt
15. Juni 2025
Am vergangenen Sonntag hieß es wieder: Neos an, Helm auf, Startnummer ran! Für das Rudel der TRIGERS ging es an den idyllischen Aasee nach Bocholt zum alljährlichen Bocholter Aasee Triathlon, ausgerichtet vom Bocholter Wassersportverein 1920 e.V. – einer der traditionsreichsten Triathlonveranstaltungen in der Region. Mit fünf Startern war es für die TRIGERS nicht nur der bisher größte Wettkampf dieser Saison, sondern auch einer der stimmungsvollsten.
Teilnehmer, Distanzen & Bedingungen
Für Marita und Volker stand die Sprintdistanz auf dem Programm. Felix, Jan und Mark wagten sich auf die Bocholter Distanz – eine klassische Kurzdistanz über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.
Nach der schweißtreibenden Hitze der Vorwoche brachte ein nächtliches Gewitter die erlösende Abkühlung – und pünktlich zum Wettkampfmorgen war die Strecke trocken, die Temperaturen ideal: bewölkt, etwas Sonne, um die 21 Grad – kurzum: beste Wettkampfbedingungen.
Kampf im Wasser und Tempo auf dem Asphalt
Der Start hatte es in sich. Auf beiden Distanzen ging es ruppig zu – enge Pulks, wenig Platz, viele Arme und Beine. Dazu gesellten sich Algen und aufgewirbeltes „Aasee-Allerlei“, das den Einstieg erschwerte. Doch: alle TRIGERS kamen sicher und solide aus dem Wasser – ein Beweis für das kontinuierliche Schwimmtraining.
Auf dem Rad zeigte sich Bocholt von seiner Schokoladenseite: flach, schnell, abgesperrt – eine perfekte Bundesstraße zum Durchziehen. Beim abschließenden Lauf entlang des Aasees kam die Sonne durch, aber die Hitze blieb zum Glück draußen. Perfekte Bedingungen für den Endspurt.
Die Stimmen unserer Athlet:innen
Jan:
Was lief gut? – „Schwimmen war top, 2:15 min/100 m – so schnell war ich noch nie! Das Schwimm-Training zahlt sich aus.“
Was lief schief? – „Panik am ersten Wendepunkt – mitten im Getümmel keine Luft bekommen. Aber: Ich hab mich gefangen. Rausziehen war keine Option – nicht im neuen TRIGERS-Suit!“
Zufriedenheit? – „Zielzeit unter 2:50 erreicht! Mega stolz.“
Witzig? – „Armauflage am Lenker abgerutscht – hatte vorher alle Schrauben geprüft… außer die.“
Woran arbeiten? – „Pulskontrolle beim Laufen – da ist noch Luft nach unten.“
Marita:
Was lief gut? – „Insgesamt zufrieden.“
Was lief schief? – „Zu viele Füße und Algen im Wasser – fühlte mich wie Arielle 🧜♀ im Seegras.“
Zufriedenheit? – „Voll! Zielzeit exakt getroffen.“
Witzig? – „Frage vom Zuschauer: ‚Warum hast du keine Brille auf?‘ – Gute Frage! 😄“
Verbesserung? – „Beinpower und Tempo. Da geht mehr!“
Mark:
Was lief gut? – „Trotz Knieproblemen schmerzfrei durchgekommen.“
Was lief schief? – „Chaos beim Schwimmstart – fast abgesoffen. 😂“
Zufriedenheit? – „Sehr. Tolle Orga, super Strecke.“
Woran arbeiten? – „Lauftempo – da muss ich ran.“
Felix:
Was lief gut? – „Rad und Laufen stark – und schnelle Wechsel.“
Was lief schief? – „Zu weit in der Masse beim Schwimmstart – musste mich freikämpfen.“
Zufriedenheit? – „Top! Zeit vom Vorjahr unterboten.“
Witzig? – „Mini-Battle mit Mark auf der Radstrecke – gegenseitiges Anfeuern an jeder Wende. Großartig.“
Verbesserung? – „Mehr Sicherheit im Freiwasser, Radform weiter schärfen.“
Die Ergebnisse im Überblick
Sprintdistanz:
Volker – 1:27:18 h – Platz 126 gesamt, AK 6.
Marita – 1:42:42 h – Platz 168 gesamt, AK 7.
Bocholter Distanz (Kurzdistanz):
Felix – 2:30:33 h – Platz 39 gesamt, AK 10.
Mark – 2:40:45 h – Platz 69 gesamt, AK 5.
Jan – 2:48:37 h – Platz 107 gesamt, AK 19.
Fazit
Viele stolze Gesichter, spannende Rennen und ein Team, das weiter zusammenwächst. Die Saison ist noch jung – aber die Richtung stimmt. Und eins ist klar: Die TRIGERS sind heiß auf mehr!
Platz 3 beim Debüt: Silke beim Swim & Run in Köln
1. Juni 2025
Köln, Fühlinger See – Still und heimlich meldete sich Silke für den Swim & Run Köln an – ein sportliches Event, das ambitionierten Hobby- und Vereinssportlern die Möglichkeit bietet, ihre Ausdauer in zwei Disziplinen unter Beweis zu stellen. Geschwommen wird im offenen Wasser des Fühlinger Sees, gelaufen auf einer flachen, aber anspruchsvollen Strecke rund um das Naherholungsgebiet im Kölner Norden. Silke wagte sich an ihr erstes Kombi-Rennen – und das mit Erfolg: Sie belegte direkt den 3. Platz in ihrer Altersklasse.
"Ich trainiere seit Wochen regelmäßig Schwimmen und Laufen, nur beim Radfahren fehlen mir noch ein paar Kilometer", erklärt sie. Ziel ist ihr erster vollständiger Triathlon im August in Hückeswagen. „Das erste Juni-Wochenende war spontan frei – da dachte ich, der Swim & Run ist die perfekte Gelegenheit, um schon mal Wettkampfluft zu schnuppern.“
Gesagt, getan: Silke stürtzte sich ins Freiwasser. Die Orientierung auf der Strecke war nicht immer einfach und durch die Teilnehmer war es etwas wuselig, doch schnell erreichte sie wieder das Ufer. "Ich war froh, wieder am Steg zu sein – dann ging's direkt in die Wechselzone. Für mich als Neuling war das definitiv die größte Herausforderung. Ich konnte nur staunen, wie routiniert viele andere schon in die Laufschuhe sprangen.“
Die Laufstrecke führte einmal rund um den See – Zuschauer entlang der Strecke gab es kaum, dafür empfing das Ziel Silke mit Sonne, Applaus und einer hübschen Blumenkette. "Ein tolles Event und auf jeden Fall eine großartige Erfahrung", fasst sie ihren Wettkampftag zusammen.
Der gelungene Einstieg beim Swim & Run gibt Rückenwind für die nächsten Schritte Richtung Triathlon – Hückeswagen kann kommen!
IRONMAN Hamburg – Sascha wird zum Ironman
1. Juni 2025
Ein Datum, das für viele Triathlet:innen im Kalender rot markiert ist – für Sascha Schmidt wurde es zur Erfüllung eines Traums: die erste Langdistanz beim IRONMAN Hamburg, 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen. Mitten in der Hamburger Innenstadt, vorbei an Landungsbrücken, Binnenalster und Elbdeich, lockte das Rennen über 2.500 Athlet:innen aus aller Welt in die Hansestadt.
Für Sascha, der für die TRIGERS an den Start ging, war es der Lohn monatelanger Vorbereitung. Seit Dezember standen beeindruckende Trainingsdaten auf dem Konto:
88,47 km Schwimmen, 3.486,45 km Radfahren, 989,06 km Laufen – insgesamt fast 14.000 Minuten harter Arbeit. Alles fokussiert auf diesen einen Tag, die erste Langdistanz, mit einem klaren Ziel: 10:30 Stunden finishen.
Doch Hamburg wäre nicht Hamburg ohne Wetterüberraschungen. In der Nacht vor dem Start verdichteten sich die dunklen Wolken, Gewitterwarnung vom Veranstalter, nervöse Blicke aus dem Hotelfenster. Der frühe Morgen brachte zunächst keine Entwarnung – statt der geplanten Öffnung der Wechselzone um 5 Uhr hieß es: Warten auf ein Update, Sicherheit geht vor.
Erst gegen 6 Uhr, als das Gewitter abgezogen war, kam die erlösende Nachricht: Das Rennen kann starten – leicht verzögert, aber mit voller Distanz.
Schwimmen in der Binnenalster – Kalt, aber kontrolliert
Die längste Wechselzone der Welt ließ wenig Zeit für Gedanken – rein in den Neo und ab in die ca. 17°C kühle Binnenalster. Sascha erwischte einen kontrollierten Start, kleinere Zwischenfälle wie ein verrutschendes Chipband und Überholmanöver wegen zu optimistisch gestarteter Mitstreiter wurden souverän gemeistert. Trotz leichter Wadenkrämpfe durch die Kälte erreichte er das erste Ziel: 1:10h für 3,8 km – genau im Plan.
Radstrecke – Drücken, aber mit Köpfchen
Der Wechsel aufs Rad gelang solide, mit etwas Luft nach oben. Die zweiründige Strecke durch die City bis hinaus an den Deich, ließ Raum für Tempo – aber auch für Taktik. Sascha fuhr konservativ, wie geplant.
Nach 120 km forderten Gegenwind und heranziehendes Gewitter ihren Tribut. Der Schnitt sank leicht, die Beine wurden etwas schwer. Unschön: Einige Athleten griffen offen zum Drafting, was glücklicherweise auch geahndet wurde. Sascha blieb sauber – und unter 5 Stunden (4:54h). Damit lag er gut im Rennen, ein komfortabler Puffer für den Lauf war geschaffen.
Lauf – Von Euphorie zu purer Willenskraft
Der zweite Wechsel verlief problemlos, Sascha ging motiviert auf den Marathonkurs. Vermutlich etwas zu schnell, wie sich zeigen sollte. Ein Highlight: Der Moment, als erst Kat Matthews, dann die spätere Siegerin und Ironman-Weltmeisterin Laura Philipp vorbeizogen – ein kurzer Gänsehautmoment.
Bis Kilometer 23 lief es rund. Dann kamen die Knie. Und dann kam das nächste Gewitter – Starkregen, nasse Schuhe, sinkende Moral. Es half: etwas Abkühlung. Aber der Rest wurde zur Kopfsache. Verpflegungsstationen wurden zu Etappenzielen, Gels gingen nicht mehr – nur noch Cola.
Doch Sascha biss sich durch. Bei Kilometer 40 war klar: Jetzt auf keinen Fall mehr aufgeben. Noch einmal mobilisieren, durchlaufen, Richtung Ziel.
Und dann war sie da: Die Finishline am Rathausmarkt. Für alle Erststarter:innen hing dort die Glocke mit Seil – oder sollte hängen. Egal. Mit der flachen Hand zack auf die Glocke – der Moment war da:
„Sascha Schmidt aus Deutschland – You are an Ironman!“
Und wie! Mit einer Endzeit von 10:14 Stunden blieb er deutlich unter dem anvisierten Ziel. Eine tolle Premiere auf der Langdistanz.
Fazit
Ohne die Unterstützung der mitgereisten TRIGERS, die gute Organisation des IRONMAN-Teams und das stimmungsvolle Hamburger Publikum – allen voran die enthusiastischen Fans des Triathlonclubs St. Pauli – wäre das nicht möglich gewesen.
Jetzt heißt es Regeneration. Doch der Kalender bleibt nicht lange leer: In zwei Wochen steht der Aasee Triathlon in Bocholt auf dem Plan. Die TRIGERS rollen weiter!
Starke Leistungen und stolze Gesichter beim Drensteinfurt Triathlon
18. Mai 2025
Am vergangenen Wochenende stand für unser Team bereits der nächste Wettkampf auf dem Programm:
Der Drensteinfurt Triathlon – eine traditionsreiche, aber moderne Veranstaltung im Münsterland, die mit familiärer Atmosphäre, starker Organisation und abwechslungsreichen Formaten glänzt.
Neben Sprint- und Kurzdistanz wird hier auch die seltene „76.2 Distanz“ angeboten – ein Mix aus Kurz- und Mitteldistanz.
Mit dabei waren Marius – eine Woche nach seinem starken 3. Platz beim Saisonauftakt diesmal auf der Kurzdistanz am Start – und Christof, der seinen ersten Triathlon der Saison auf der 76.2 Distanz absolvierte. Für Marius war es zudem ein besonderes Rennen: Als Titelverteidiger hatte er ein klares Ziel – den erneuten Sieg.
Idyllische Location mit Wettkampf-Flair
Die Kulisse in Drensteinfurt ist dabei wirklich besonders: Geschwommen wird nicht wie üblich im See, sondern im 50-Meter-Becken des örtlichen Freibads.
Die Wechselzone liegt direkt daneben auf der Liegewiese – kurze Wege, schnelle Wechsel. Die Radstrecke führt über eine flache, voll gesperrte Bundesstraße – ein echtes Highlight für alle, die gerne „ballern“. Das Wetter spielte ebenfalls mit: Zwar am Morgen noch etwas frisch, aber im Tagesverlauf entwickelte sich perfektes Triathlon-Wetter.
Marius dominiert die Kurzdistanz
Marius zeigte einmal mehr sein Topniveau. Nach einem souveränen Schwimmen (knapp über 12 Minuten) setzte er sich bereits früh an die Spitze. Auf dem Rad konnte er den Vorsprung weiter ausbauen und zeigte auch auf den abschließenden 10 Laufkilometern keine Schwäche. Nach 1:51:30h lief er mit über fünf Minuten Vorsprung ins Ziel – ein eindrucksvoller Start-Ziel-Sieg und eine gelungene Titelverteidigung.
Christof sammelt wertvolle Erfahrung auf dem Weg nach Roth
Für Christof lief der Tag etwas gemischter, aber dennoch erfolgreich. Der Start ins Rennen war holprig: Das Schwimmen wollte einfach nicht wie im Training funktionieren – erst nach knapp 27 Minuten stieg er aus dem Wasser. Auf dem Rad lief es dann deutlich besser: Mit einem 34er Schnitt holte er Platz um Platz auf. Auch im abschließenden 15km-Lauf konnte er vor allem in der ersten Hälfte Tempo machen. Die letzten 5 Kilometer wurden dann zur Herausforderung, doch Christof kämpfte sich durch. Nach 3:30:33h überquerte er die Ziellinie – Platz 55 gesamt und starker 2. Platz in seiner Altersklasse.
Ein starkes Debüt rundet den Tag ab
Ein weiteres Highlight: Auch Cristofs Tochter – die ganz nebenbei auch Marius' Freundin ist – absolvierte ihren allerersten Triathlon. Und das gleich mit einem Paukenschlag: Platz 2 in ihrer Altersklasse! Stolzer Vater, stolzer Freund und glückliche Athletin – viel besser geht’s nicht.
Fazit: Drei Podestplätze, starke Leistungen, viele Emotionen – genau das macht unseren Sport aus. Und es zeigt, dass sich all die harten Trainingsstunden lohnen. So kann die Saison weitergehen!
Starker Auftakt in Gladbeck: Marius eröffnet TRIGERS-Saison mit Podiumsplatz
11. Mai 2025
Am vergangenen Wochenende war es soweit: Marius eröffnete als erster Athlet der TRIGERS die offizielle Triathlonsaison – und das gleich mit einem echten Ausrufezeichen. Beim ELE Triathlon in Gladbeck ging er bei bestem Frühsommerwetter an den Start und zeigte, dass in dieser Saison einiges möglich ist.
Der Start in die Saison diente vor allem der Standortbestimmung auf dem Weg zur Ironman 70.3 Weltmeisterschaft im November im spanischen Marbella. Ohne bislang spezifische Vorbereitung war Marius top motiviert – und das zahlte sich aus. Der Wettkampf auf der Volksdistanz (500 m Schwimmen, 22 km Rad, 5 km Lauf) wurde zum soliden und erfolgreichen Auftakt.
Auch wenn sich die intensive Schwimmvorbereitung aus dem Winter noch nicht voll in der Wettkampfleistung widerspiegelte – nach rund 8 Minuten kam Marius als 14. aus dem Wasser – drehte er auf dem Rad ordentlich auf. Die unrhythmische Strecke und der teilweise schlechte Asphalt konnten ihn nicht bremsen. Im Gegenteil: Mit der zweitschnellsten Radzeit des Tages machte er viele Plätze gut und wechselte als Vierter auf die Laufstrecke.
Dort wartete die erste Koppeleinheit der Saison – und das war spürbar. Die ersten Laufmeter kosteten Kraft, doch in Runde zwei fand Marius seinen Rhythmus und kämpfte sich nach vorn. Am Ende reichte es nicht nur für ein starkes Rennen, sondern auch für den Sprung aufs Podium: Platz 3 im Gesamtklassement mit einer Endzeit von 59:22!
Damit ist der Startschuss für die TRIGERS-Saison mehr als gelungen. Und lange verschnaufen ist nicht – bereits am kommenden Wochenende geht es weiter. In Drensteinfurt stehen sowohl Marius als auch Christof an der Startlinie: Marius dann auf der Kurzdistanz, Christof auf der 76,2er Strecke als Belastungstest vor dem großen Ziel in Roth.
Die TRIGERS sind im Flow – und bereit für eine starke Saison!
Osterläufe der TRIGERS — sportlich durch die Feiertage
20. & 21. April 2025
Auch an den Ostertagen waren die TRIGERS fleißig unterwegs! Christof zeigte Spontaneität und Ausdauer, als er nach dem Backfischessen kurzerhand beim 10KM-Rennen in Bawinkel an den Start ging. Mit einer starken Leistung belegte er den 15. Gesamtrang und sicherte sich den zweiten Platz in seiner Altersklasse.
Nicole und Susanne zog es derweil zum Osterlauf nach Lennep. Während Nicole den Start schon länger geplant hatte, entschied sich Susanne spontan — beide meisterten die bergigen 10 Kilometer mit Bravour! Nicole erreichte Platz 40 bei den Damen und Platz 11 in ihrer Altersklasse, Susanne folgte kurz darauf auf Rang 46 und holte sich Platz 7 in ihrer AK.
Bis zum letzten Anstieg hatten die beiden sichtlich Spaß — und auch im Ziel wurde der Lauf gebührend gefeiert.
Wir hoffen, alle TRIGERS hatten schöne, sportliche Ostertage!
Für die nächsten Highlights geht es nächste Woche ins Trainingslager nach Mallorca - wir sind heiß 🔥
Hannover Marathon
6. April 2025
Marathon-Highlight in Hannover: Marcus von den TRIGERS trotzt Trainingsrückstand und liefert stark ab!
Am 6. April 2025 war es wieder so weit: Der Hannover Marathon lockte mit Teilnehmerrekord und strahlendem Wetter ganze 30.000 Laufbegeisterte auf die flache, schnelle Strecke durch die niedersächsische Landeshauptstadt. Mitten im Getümmel: Marcus von den TRIGERS, der sich der Herausforderung der Deutschen Meisterschaft im Marathon stellte.
Trotz Trainingsrückstand – starkes Finish!
Eigentlich stand eine Zeit unter vier Stunden auf dem Plan, doch nach acht Wochen Trainingspause aus familiären Gründen musste das Ziel angepasst werden. Mit einer neuen Marschroute – 4:30:00 Stunden anvisiert – ging Marcus bei frischen 4 Grad an den Start. Im Laufe des Rennens kletterten die Temperaturen auf angenehme 10 Grad, begleitet von Sonnenschein und nahezu Windstille – perfektes Laufwetter!
Top Stimmung & perfekte Organisation
Was den Hannover Marathon jedes Jahr besonders macht, ist die fantastische Stimmung entlang der Strecke. Unterstützt von begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern sowie einer hervorragend organisierten Veranstaltung, lief Marcus ein beherztes Rennen – und übertraf am Ende sogar seine Erwartungen: Mit 4:15:47 Stunden blieb er deutlich unter dem selbst gesetzten Ziel. Verdient zufrieden mit dieser Leistung!
Ausblick: Die Saison ist noch lange nicht vorbei
Nach dem gelungenen Marathon richtet sich der Blick nach vorn:
Triathlon Hückeswagen (Sprintdistanz)
Kustmarathon in Zeeland (NL) am 04.10.2025
Röntgenlauf
Und eins ist sicher: 2026 geht es wieder nach Hannover – dann allerdings in etwas kürzerer Distanz beim Halbmarathon. Die Motivation ist zurück, und Marcus ist bereit für neue sportliche Abenteuer!
Venloop
30. März 2025
Generationsduell beim Venloop: Vater gegen Sohn auf der Halbmarathonstrecke
Der Venloop in Venlo ist bekannt für seine großartige Atmosphäre, und in diesem Jahr wurde er für Jan von den TRIGERS zu einer ganz besonderen Herausforderung: Er trat im generationsübergreifenden Duell gegen seinen Vater Heiko an. Sein ambitioniertes Ziel? Die magische Zwei-Stunden-Marke auf der Halbmarathondistanz zu knacken.
Die Vorbereitung war alles andere als ideal. Kaum Gelegenheit für ausgiebige Longruns, ein insgesamt kurzes Training – und doch stand Jan mit voller Motivation an der Startlinie. Die Euphorie des Rennens trug ihn zusätzlich: Tausende Teilnehmer sorgten für ein beeindruckendes Bild, die Stimmung in Holland war schlichtweg grandios. Doch die große Teilnehmerzahl hatte auch ihren Preis – ganze 19 Minuten dauerte es, bis er tatsächlich loslaufen konnte.
Dann hieß es: Tempo finden, durchziehen! Jan hielt die angepeilte Pace so lange wie möglich, kämpfte sich Kilometer für Kilometer durch die Straßen von Venlo. Doch am Ende fehlten vier Minuten auf die gewünschte Zeit – angesichts der eingeschränkten Vorbereitung dennoch ein voller Erfolg.
Kurz nach ihm überquerte auch sein Vater Heiko die Ziellinie, nur drei Minuten später. Ein knapper und respektabler Abstand im familiären Duell!
Nun geht es für Jan in die nächste Phase: eine intensivere Vorbereitung und Ende April ins Team-Trainingslager nach Mallorca. Dort wird die Basis für neue Bestzeiten gelegt – und vielleicht schon für das nächste spannende Vater-Sohn-Duell.
Königsforst Marathon
16. März 2025
Starker Auftakt in die Saison – Sascha rockt den Königsforst Marathon!
Die Saison 2025 ist eröffnet! Für die TRIGERS Radevormwald e.V. fiel der Startschuss am vergangenen Wochenende beim Königsforst Marathon, wo Sascha an den Start ging. Sein Ziel: ein wichtiger Formcheck für den anstehenden Ironman Hamburg am 1. Juni.
Bereits im letzten Jahr hatte er auf dieser Strecke den Halbmarathon absolviert, doch diesmal stand die volle Distanz an. Die Bedingungen? Morgens noch frostig, doch mit strahlendem Sonnenschein entwickelte sich ein perfekter Lauftag. Die Strecke führte in zwei Runden durch den malerischen Königsforst – anspruchsvoll, aber wunderschön.
Starkes Rennen mit kluger Taktik
Der Plan war, mit einer Pace für eine Endzeit von 3:30 Stunden anzulaufen. Sascha legte auf der ersten Runde ein hohes Tempo vor und passierte die Halbmarathon-Marke in 1:42 Stunden – fast so schnell wie im Vorjahr über die halbe Distanz.
Doch dann wurde es spannend: In der zweiten Runde musste er sich durch das Feld der Halbmarathon-Läufer kämpfen. Besonders zu Beginn wurde es auf den engen Wegen knifflig, was den Rhythmus etwas störte. Dazu zogen die drei führenden Ultraläufer mit beeindruckender Pace an ihm vorbei – Glückwunsch an dieser Stelle zu den neuen Rekorden!
Kurz vor dem Ziel wartete dann noch der letzte knackige Anstieg. Sascha entschied sich, hier nicht zu überziehen, nahm das Tempo leicht raus und sicherte sich mit 3:25 Stunden als 22. in der Gesamtwertung eine klasse Platzierung. Ein rundum gelungener Saisonauftakt!
Fazit: Top-Form für Hamburg!
Mit dem Rennen ist Sascha hochzufrieden – der Ironman kann kommen! Ein großes Dankeschön an die Organisatoren des TV Refrath running team, die wieder einmal für eine perfekte Veranstaltung gesorgt haben.
Die TRIGERS sind heiß auf die Saison – das war erst der Anfang!
Röntgenlauf
27. Oktober 2024
Gestartet sind Sascha (Halbmarathon), Volker (Halbmarathon) und Jan (Halbmarathon)
Köln Marathon
6. Oktober 2024
Gestartet ist Sascha (Marathon)
Xanten Triathlon
1. September 2024
Gestartet sind Volker (Sprint Distanz) und Marita (Sprint Distanz)
Öztaler Radmarathon
1. September 2024
Gestartet ist Sascha
Hückeswagen Triathlon
28. August 2024
Gestartet sind Jan (Sprint Distanz), Mark (Sprint Distanz), Felix (Sprint Distanz), Sascha (Sprint Distanz), Lucas (Sprint Distanz)
Allgäu Triathlon
18. Juli 2024
Gestartet sind Volker (Sprint Distanz), Jan (Kurz Distanz) und Sascha (Mitteldistanz)
Sassenberg Triathlon
4. Juli 2024
Gestartet sind Jan (Sprint Distanz), Volker (Sprint Distanz), und Sascha (Olympische Distanz)
Hamburg
Triathlon
13. Juni 2024
Gestartet sind Mark (Olympische Distanz) und Volker (Sprint Distanz)
Ironman 70.3 Luxemburg
30. Juni 2024
Gestartet ist Sascha (Mitteldistanz)
Aasee Triathlon
16. Juni 2024
Gestartet sind Volker (Sprint Distanz), Marita (Sprint Distanz), Sascha (Mitteldistanz) und Jan (Sprint Distanz)






























































































































































































































































































































































































